Die Orgel in Kreischa

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Die ursprüngliche Orgel wurde 1870 vom Orgelbauer Geissler (Eilenburg) gebaut. Diese Orgel war der Kern für den ersten großen Umbau 1936 durch den Orgelbauer Barth & Boscher aus Dippoldiswalde. 1945 ist sie von Orgelbau Eule aus Bautzen ein zweites Mal wesentlich verändert, überarbeitet und umgebaut worden. Die letzte Generalüberholung hat 2009 Orgelbau Jehmlich vorgenommen.

Ihr Werden brachte den vorteilhaften Umstand mit sich, dass auf Erhalt von historischem Material wenig geachtet werden musste, so dass jeder Umbau voll und ganz auf den Klang und die leichte Spielbarkeit ausgerichtet waren. So eklektizistisch die Kreischaer Orgel also auch sein mag, so homogon ist sie doch in ihrem Klang. Über ihren liturgischen Gebrauch hinaus wird die Kreischaer Orgel auch konzertant gespielt.


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Disposition

Hauptwerk
Quintadena 16′
Prinzipal 8′
Gemshorn 8′
Rohrflöte 8′
Oktave 4′
Nachthorn 4′
Waldflöte 2′
Quinte 1 1/3′
Zink 2-3fach
Mixtur 3-4fach
Schwellwerk
Gedackt 8′
Quintadena 8′
Weidenpfeife 8′
Schwebung 4′
Prinzipal 4′
Rohrflöte 4′
Nasat 2 2/3′
Oktave 2′
Terz 1 1/3′
Sifflöte 1′
Zimbel 2fach
Krummhorn 8′
Pedal
Violonbaß 16′
Subbaß 16′
Oktavbaß 8′
Choralbaß 4′
Oktave 2′
Mixtur 6fach
Posaunenbaß 16′
Spielhilfen
Manualkoppel II-I
Pedalkoppel I
Pedalkoppel II
Freie Vorbereitungen (2 Stück)
Tremulant
Schweller
Tutti
Walze
Walze ab
Koppeln aus der Walze
Automatische Pedalumschaltung
Handregister ab
Rohrwerke ab