Strukturveränderungen: Kirchgemeinde Klingenberg‐Kreischa

Unsere Landeskirche ist um ihre Zukunft besorgt. Wie auch auf kommunalem Gebiet sollen sich kleine Gemeinden zu größeren Gemeinden vereinigen. Dabei orientiert sich die Kirchenleitung an der zu erwartenden Gemeindegliederzahl. Es sollen sich Gemeinden bilden, die im Jahr 2040 voraussichtlich noch 4.000 Gemeindeglieder haben. Entsprechend dieser Vorgabe hat das Landeskirchenamt die Vereinigung des Kirchspiels Kreischa–Seifersdorf mit den Schwesterkirchgemeinden Höckendorf, Pretzschendorf-Hartmannsdorf zum 1.1.2022 angeordnet. Diese vereinigte Gemeinde hat den Namen „Kirchgemeinde Klingenberg-Kreischa“ erhalten. Zu ihr gehören die Kirchorte Colmnitz, Dorfhain, Hartmannsdorf, Höckendorf, Klingenberg, Kreischa, Oelsa, Possendorf, Pretzschendorf, Rabenau, Ruppendorf und Seifersdorf.

Für den neuen Kirchenvorstand wird es ab 2022 eine große Herausforderung sein, dieses Gebiet vom Dresdener Stadtrand bis kurz vor Frauenstein mit allen schönen Traditionen und Aktivitäten, mit 12 Kirchen, einer Vielzahl von Friedhöfen und Pfarrhäusern zu überblicken, zu leiten und zu verwalten. Wir werden weiterhin darum bemüht sein, die Gemeinden vor Ort nach allen Kräften zu unterstützen. Dazu werden Ortsauschüsse gebildet.

Seit einigen Monaten tagt eine Arbeitsgruppe im Auftrag der Kirchenvorstände aus dem Gebiet der zu vereinigenden Gemeinden mit einem Gemeindeberater, um die zukünftige Leitungs- und Verwaltungsarbeit auf einen guten Weg zu bringen. Es bleibt dabei: Wo Menschen von Gott gerufen werden, wächst Gemeinde. In der nächsten Ausgabe unseres Gemeindebriefes werden wir Ihnen konkrete Ergebnisse benennen können.

S. Münch, Dr. M. Beyer, M. Heinemann