Archiv-Gemeindeleben Kirchspiel

Seniorenfahrt nach Embach/Österreich 2019

Es wurde geladen – – Und wir kamen gerne!
43 Frauen und Männer starteten am 21.9.2019 in aller Frühe in unser Nachbarland Österreich. Am Horizont wurde es langsam hell und ein sonniger Tag kündigte sich an. Wie herrlich ist es, so in den beginnenden Morgen zu fahren. Unser Ziel war das kleine Bergdorf Embach im Salzburger Land, Nähe Zell am See. Es liegt auf einem Plateau, auf 1013 m Höhe, mit 1.500 Einwohnern. Vielen von der Gruppe ist es seit über 20 Jahren bekannt und natürlich v.a. das schöne Quartier „Embacher Sporthotel“. Hier wurden wir nach 10 stündiger Fahrt herzlich empfangen, und nachdem jeder sich frisch gemacht und sein Zimmer in Beschlag genommen hatte, ging es zu einem üppigen Abendessen. Wie sehr wurden wir in den kommenden Tagen verwöhnt, mit leckeren Speisen, guten Getränken und freundlichen Bedienungen.
Unsere beiden Pfarrer, Herr Uhle und Herr Beyer, hatten alles gut geplant, und so starteten wir am Sonntag zu einem Ev. Gottesdienst nach Bischofshofen. Eine kleine, einfache Kapelle empfing uns, wir hörten eine sehr gute Predigt, und wir haben natürlich tüchtig gesungen. Im Anschluss an den Gottesdienst überraschten uns die Frauen der Gemeinde draußen mit Kaffee und Kuchen, und es wurde viel erzählt, stellte sich doch heraus, dass verschiedene Leute dieser Gemeinde persönliche Verbindungen nach Dresden hatten.
Nach der Stärkung brachte uns unser Busfahrer Helmut sicher zum Jägersee, und wir konnten uns beim Rundgang endlich einmal die Füße vertreten. Nach dem reichlichen Abendessen gab es die traditionelle Vorstellungsrunde, die immer recht interessant ist, da wir uns untereinander mehr kennenlernten. Das tut einer Gruppe stets gut.
Nach einer erholsamen Nacht trafen alle, wie jeden Morgen in der Woche, pünktlich zum Frühstück ein, dem sich dann eine kleine Andacht anschloss, stellten wir uns doch immer unter den Segen des Herrn. Auch der regelmäßige Frühsport durfte nicht fehlen – ein herzliches Dankeschön an die uns begleitende Ärztin, Frau Dr. Schöne.
In den folgenden Tagen lernten wir die nähere und weitere Umgebung kennen und liefen mal nach „Maria Elend“, mal zum „Pilzegg“, oder um den Ort zu „Omas Laden“ usw. Petrus meinte es nicht sonderlich gut, er verwöhnte uns nicht übermäßig mit Sonnenschein. Aber auch bei Regen oder Nebel kann man Freude haben. So ging es am Montag Nachmittag bei ausgiebigem Regen nach Mittersill ins „Nationalparkmuseum“, hochinteressant und man lernte die Natur in ihrer Vielseitigkeit kennen.
Am Dienstag fuhr unser Bus zunächst nach Hallstatt (Hall weißt immer auf Salz hin), ein von Chinesen über-laufendes Städtchen, an dem wunderschönen Hallstädter See gelegen, umgeben von einer großartigen Bergwelt (Dachstein). Weiter ging es zum Gosausee und mit dem Lift zur Sonnenalm. Hier bot sich uns bei schönem Wetter ein überwältigender Anblick. In der Nacht hatte es auf den Höhen leicht geschneit und so blickten wir über grüne Almen und schroffe Felswänden hinauf zu den schneebedeckten Gipfeln.
Zu diesen Reisen gehören auch stets ein Vormittag mit „Bibelarbeit“ und Spielabende, Theateraufführung und Vorträge. Einen besonderen Abend bescherte uns Herr Beyer mit einem „Österreichabend“. Wir waren alle voller Erwartung, wurden dann aber überrascht und gefordert, denn Herr Beyer hatte ein Quiz vorbereitet mit Fragen zur österreichischen Geschichte. O, wie qualmten da unsere Köpfe, und so manches, was man einmal wusste, war vergessen. Und so hörte man dann – ach ja, – o je, – na klar usw. Auf jeden Fall ein gelungener Abend und Vieles haben wir gelernt, wurden gleichzeitig angeregt zum Weiterdenken.
Herr Uhle gestaltete einen Abend über das Leben und Wirken von Kreuzkantor Rudolf

Mauersberger (1889-1971) – auch mit vielen musikalischen Beispielen – eine Würdigung zu dessen 130. Geburtstag.
Ein besonderer Tag war die Fahrt nach Kaprun, zum riesigen Staudamm mitten in der Bergwelt. Eine Meisterleistung der Ingenieure und eine Knochenarbeit für tausende Männer, die unter einfachsten und schwierigsten Bedingungen gearbeitet haben.
Als Gegenstück zum Bauwerk aus Menschenhand erlebten wir noch die „Krimmler Wasserfälle“ – die größten in Österreich und vielleicht sogar in Europa. Hier Natur pur. Über 385 m stürzt das Wasser in die Tiefe.
Dies alles ist nur ein kleiner Auszug von dem Erlebten.
Als dann der Abschied kam, waren alle von Herzen dankbar und glücklich. Ohne Unfall oder sonstige Schwierigkeiten durften wir, nach acht tollen Tagen, die wir bei Sonne und Regen erlebt hatten, gesund die Heimreise antreten.
Doch man kommt gerne wieder nach Hause, denn auch unsere Heimat ist ja ein Kleinod und im nächsten Jahr gibt es, so Gott will, ein Wiedersehen und gemeinsames Reisen. (02.12.2019)

Regina Wittstock

Nach obenarrow


Himmelfahrtsgottesdienst 2019

Ungefähr 200 Menschen von allen Gemeinden rings um die Babisnauer Pappel trafen sich am 30.05. zum hier traditionellen Himmelfahrts‐ Gottesdienst bei herrlichstem Wetter. Musikalisch begleitet vom Posaunenchor, war das zentrale Thema: „Wo wohnt Gott?“
Im Himmel? Auf der Erde? In Kirchen? Auf der Straße? Im Menschen?

Pfarrer Dr. Grabner beantwortete diese Frage in der Predigt mit klaren Worten: Gott wohnt in Menschen, in unserem Nächsten, im Leidenden, im Obdachlosen, im Ausländer, im Verfolgten, im Menschen in seelischer Not… Gott wohnt auch in mir selbst, will in mir wohnen ‐ lasse ich das zu? Wer hat von mir Besitz ergriffen? Wer oder was regiert meine Gedanken, mein Gewissen, mein Verhalten? Gott wohnt auch in Kirchen, Gemeinden, Gemeinschaften, in Tempeln, wenn wir ihn dort einlassen, seine Liebe durch uns wirken lassen!
Nach der geistlichen Stärkung, gab es auch wieder die Kulinarische von den Possendorfern.
Danke an alle Beteiligten, vor und hinter den „Kulissen“ für den sehr guten Gottesdienst, für Gemeinschaft, für Singen, Gebete, Gespräche, Essen, Bänke, Musik, Technik, Liedblätter, Kollekte…
Ja, Gott W O H N T E unter uns!

(02.12.2019)

Annemarie Würzberger

Nach obenarrow


Familienrüstzeit 2019

Menschen mit Behinderung – das war das Thema der diesjährigen Familienrüstzeit.
Sechs Familien aus Hänichen, Kreischa, Saida, Kautzsch, Quohren und Lungkwitz, Pfarrer Martin Beyer und Gemeindepädagogin Kerstin Wrana fanden sich zwischen dem 25. und dem 27. Januar in der Jugendherberge Jägerhütte in Zinnwald zusammen. Unser Ausgangspunkt war die Geschichte von der Heilung des Taubstummen aus dem Evangelium nach Markus.
Wir tauschten uns darüber aus, wo wir in unserem Leben Menschen mit Behinderungen begegnen. Wir überlegten und probierten aus, wie es sich anfühlen könnte, seine Sinne nicht wie die `normalen` Menschen zur Verfügung zu haben. Und was es für einen Behinderten bedeuten würde, wenn sich dieser Zustand plötzlich ändert. Oder wie man mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen, die jeden jederzeit ereilen können, leben kann. Diese Themen sprachen uns an, es entwickelte sich schnell ein reger Austausch. Ich habe viele gute Gedanken aus den Gesprächen mitgenommen.
Wir verbrachten gemeinsam eine sehr schöne Zeit in Zinnwald. Wir ließen uns mit reichlichem Essen aus der Küche verwöhnen.

Der Wintersport mit Rodeln, Schneeballschlachten und Ski laufen kam ebenfalls nicht zu kurz. Kein Wunder – Zinnwald war verschneit wie schon lange nicht mehr. Zwischendurch und bis spät abends saßen wir gemütlich beisammen: redeten, spielten, sangen, strickten. Am Sonntag besuchten wir einen Familiengottesdienst in Zinnwald, den Pfarrer Beyer hielt. Viele freuen sich schon auf die nächste Rüstzeit im kommenden Jahr.

Matthias Wolf

Nach obenarrow


Bericht über die Friedensdekade 2018

Im November fand die Friedensdekade in unserem Kirchspiel statt. An drei Abendgebeten wurde die drohende Kriegsgefahr dargestellt und die grausame Qualität neuer militärischer Systeme. Wie können wir für Frieden eintreten? Wir können in unserem Lebensumfeld versuchen, den Frieden zu leben, wir können eine Sprache und Denkweise des Friedens üben statt anderen den Kampf anzusagen, schlagkräftige Worte zu nutzen oder auf die Barrikaden zu gehen. Sicher gibt es auch Möglichkeiten, in unserer Gesellschaft mit zivilem Widerstand gegen Aufrüstung und Waffenhandel einzutreten.
An drei Abenden ging Herr Pfarrer Dr. Beyer auf das Ende des 1. Weltkrieges ein. Er stellte an einem Abend in Seifersdorf die Dimension dieses Krieges dar und die damit verbundenen Konsequenzen. Viele Verträge, Grenzverschiebungen und ungelöste Konflikte dieser Zeit haben  Auswirkungen und Folgen bis heute und waren auch der Grund für den Ausbruch des 2. Weltkrieges.
Ein Film in Oelsa zeigte den Anfang des Krieges und an Hand von Einzelschicksalen, wie schnell die anfängliche Euphorie in Grauen und Verderben umschlug. Leider war diese Veranstaltung sehr gering besucht.
Ein wichtiges Thema war die Bedeutung der Kriegerdenkmale aus der Zeit nach dem 1. Weltkrieg für uns heute. In einer Podiumsdiskussion in Kreischa wurde von Experten darüber nachgedacht, wie lange Mahnmale ihre Gültigkeit haben und welche Inhalte sie vermitteln.
Beim Bußtagsgottesdienst in Kreischa, von Kirchenmusik passend begleitet und von einem Anspiel der JG unterstützt, standen die Glasfenster der Kirche im Mittelpunkt, die die gefallenen Soldaten ehren. Die Predigt fasste die Überlegungen der Veranstaltungen zusammen. Dem sinnlosen Leiden und Sterben in einem Krieg sollte nicht ein Sinn verliehen werden. Es ist ein Schein-Sinn, der den Krieg verlängert und das Sterben glorifiziert. Es ist an uns, zu erkennen, wo wir für militärische Ziele manipuliert werden. Wir haben einen Gott des Friedens und können daraus immer wieder unsere Kraft schöpfen, Feindseliges zu erkennen.

Christine Werner

Nach obenarrow


Dem Himmel näher ‐ Seniorenrüstzeit Embach 2018

Vom 22. bis 29. September 2018 verbrachten wir sehr schöne sonnige Tage in Embach, südlich von Salzburg. Danke für diese von Pfarrer i.R. Gerhardt Uhle und Pfarrer Dr. Martin Beyer vorbereitete und begleitete Reise, sowie die Betreuung durch Frau Dr. Schöne.
Der Bus fuhr, wie jedes Jahr von Kreischa, über Laubegast und Leuben direkt nach Embach zum von der Familie Unger geführten Sporthotel mit Schwimmbad.
Die 25. Reiserüstzeit nach Embach bescherte uns besonders schönes sonniges Wetter. Nach Frühstück, Morgenandachten und Frühsport startete unser Bus nach Zell am See mit Schmittenhöhe, Richtung Hochkönig, nach Bad Mittendorf mit Taublitzalm, nach Ramsau mit Dachstein und zum Fuß des Großglockner (3798m). Je nach Wanderfreudigkeit und Bedürfnissen fanden sich Gruppen zusammen. Die Zeit verging wie im Flug, es wurde viel gesungen und die Zeit nach dem Abendessen im Hotel war durch Spiele, eigenes Theaterstück, eine Buchlesung und einen Bildvortrag über Kanada kurzweilig.
Es waren wieder sehr schöne, stärkende Tage in christlicher Gemeinschaft.
Die nächste Fahrt findet in der letzten Septemberwoche 2019 statt, darauf freue ich mich schon.

Elvira Bialluch

Nach obenarrow


Herbstwanderung 2018

Start in Naundorf am Buswendeplatz (Foto: Wrana)

Über Feld und Wiese nach Freital (Foto: Wrana)

Wer ist wer-wo kommst du her? (Foto: Wrana)

JG-Helfer (Foto: Wrana)

Kletterbaum (Foto: Wrana)

Freital-Windberg (Foto: Wrana)

Wandern von Kirche zu Kirche

Zum Beginn der Herbstferien machten sich 27 Kinder und Jugendliche aus unserem Kirchspiel auf, um von Kirche zu Kirche zu wandern, das herrliche Herbstwetter zu nutzen und mehr als zu genießen. Das erste Ziel führte von Naundorf nach Freital, um im Gemeindehaus Deuben auf Isomatten und im Schlafsack zu schlafen. Gekocht wurde selbst und alles was jeder so brauchte, wurde in Taschen von den Eltern an den Schlafort gebracht. Am nächsten Tag ging es durch den Rabenauer Grund zu Fuß und per Bahn nach Dippoldiswalde. Die Wanderung war durch Wasserspiele, Gespräche, gemeinsames Essen, Lachen und Entdeckungen kurzweilig und ließ die Zeit schnell vergehen. Natürlich gab es wunderbare Erlebnisse: Die Weißeritz zog bei diesem Wetter jeden an. Manch mutiger musste über Steine springen, um ins Wasser zu rutschen. Es wurde gespritzt und getrocknet, gelaufen und gesungen. Die Fahrt mit der Weißeritztalbahn war eingeplant. Es war klar, dass ist etwas Besonders und kostet… Der Schaffner, ein sehr kinderfreundlicher Mann, machte den Preis so rund, dass für alle zwei Eiskugeln in Malter heraussprangen und die bequeme Fahrt verlängert werden konnte. Müde und fußlahm kamen alle am Ziel an. Dort warteten 33 Kinder aus zwei anderen Gemeinden, die aus anderen Richtungen nach Dippoldiswalde wanderten. Der Nachtwächter führte die Kinder, nach dem Kochen über offenem Feuer, durch die Stadt. Dippoldiswalde ist unter Sternenhimmel ganz anders zu erkunden, als bei Tageslicht. Der Höhepunkt des Wochenendes war der gemeinsam ausgestaltete Gottesdienst. Danach wurden alle froh und glücklich an ihre Eltern übergeben. Mit etwas Aufwand und trotzdem ganz einfach, konnte die Ferienzeit mit einem Wandererlebnis begonnen werden.

Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben. Ein besonderes Dankeschön gilt den Jugendlichen, die die Kinder begleitet haben und für Abwechslung sorgten.

Kerstin Wrana

An der Weißeritz (Foto: Wrana)

Nach obenarrow


Paddelrüstzeit 2018

Am 30. Juni sind wir, 10 Jugendliche aus unserem Kirchspiel, nach Mirow in die Mecklenburgische Seenplatte gefahren. In Mirow haben wir 14 Jugendliche aus Leipzig getroffen und kennengelernt. Jeden Tag bauten wir unsere Zelte auf und ab, bestückten die Boote mit unseren Sachen, Lebensmitteln für mehrere Tage, den Kochern, den Töpfen und was sonst noch nötig war, und paddelten über 14 Seen.

Es war so heiß, dass wir dachten, das halten wir keine Woche aus. Als wir am ersten Tag nach ca. 5 ‐ 6 Stunden am Ziel ankamen, waren wir alle
ziemlich fertig. Eigentlich war unser Tagesablauf jeden Tag der gleiche. Ab dem zweiten Tag haben wir Booteversenken gespielt. Das war das, was uns am meistens Spaß gemacht hatte, egal ob wir zugeschaut oder mitgemacht haben.

Für den Abend wählten wir oft das altbekannte „Werwolf“ Spiel. Am 06.07.2018 kamen wir in Mirow wieder an, um von dort die Heimreise anzutreten.

Alisa Kutz

Nach obenarrow


Jungscharradtour 2018

Das letzte Treffen vor der Sommerpause für die Jungschar, führte uns durch unser Kirchspiel. Eine „SternRadTour“ begann für die Teilnehmenden in Kreischa oder in Rabenau. Das sommerliche, heiße Wetter meinte es zu gut. Es war unerträglich heiß. Niemand beschwerte sich, jeder nahm es auf seine Weise hin, so dass wir sehr gut über Berg und Tal radelten. Unsere vereinte Fahrt sollte uns von der Barbarakapelle nach einer Andacht nach Paulsdorf führen. Herr Beyer fragte treffend: Sind wir bereit, so wie Abraham, ohne Ziel zu starten? Im Nachhinein waren sich alle einig, wenn der Klettergarten in Paulsdorf nicht gelockt hätte, hätte es sicher Schwierigkeiten mit der Motivation für diese Radtour gegeben.

Im Klettergarten (Foto: Dr. Beyer)

Irgendwie brauchen wir ein Ziel, wo wir ankommen können. Nachdem der Klettergarten ausgiebig genutzt wurde, beschlossen wir, gemeinsam über Rabenau, Possendorf nach Kreischa zurück zu fahren. Bevor der große Regen am Samstag, 9.6. anfing, waren alle wohlbehütet wieder zu Hause angekommen.

Radtour der Jungschar durch das Kirchspiel (Foto: Dr. Beyer)

Kerstin Wrana

Nach obenarrow


Erlebnistage 2018

Die Schlauchbootflotte (Foto: Wrana)

Am Himmelfahrtswochenende trafen sich 25 Kinder aus unserem Kirchspiel, um bei den Erlebnistagen im Pfarrgarten Kreischa dabei zu sein. Das Thema WASSER DES LEBENS begleitete alle durch das Wochenende. Bei schönstem Wetter wurde auf der Elbe gepaddelt, Paddel verloren und vor lauter Eifer zerbrochen. Die heimlich mitgebrachten Spritzpistolen sorgten für sehr viel Spaß. In Kreischa wieder angekommen wurde ein Feuer gemacht, welches das ganze Wochenende brannte. Die Kinder kochten, zelteten, spielten, sangen, probten für den Familiengottesdienst und aßen wie die siebenköpfigen Raupen. Jugendliche aus Kreischa halfen und sorgten nicht nur bei den Kindern für Entspannung. Der am Wochenende entstandene Familiengottesdienst, war durch die Freude der Kinder, ihren Gesang und die schön gespielten kleinen Theaterstücke sehr gelungen. Müde und satt und voller Erlebnisse in der Gemeinschaft wurden alle an ihre Eltern übergeben. Vielen Dank allen, die geholfen haben, dass die Erlebnistage so stattinden konnten und mit ihren Beiträgen (Kuchen backen, kochen…) uns unterstützt haben. Vor allem Tim, Edgar, Moritz und Raphaela  ein großes Dankeschön!

Kerstin Wrana

Nach obenarrow


Veränderung in der Verwaltung

Über 29 Jahre lang war sie das „Gesicht“ der Kirchgemeinde Rabenau, war Anlauf und manches mal auch Angelpunkt für Anliegen und Aktivitäten. Im Laufe der Jahre kamen Aufgaben für Oelsa und Seifersdorf hinzu. Am 31. Juli 2018 nun scheidet Frau Gabriele Gauger aus dem kirchlichen Dienst aus. Im Gottesdienst am 22. Juli 2018 soll sie verabschiedet werden. Wir danken Ihr herzlich für die geleistete Arbeit und wünschen
ihr eine gesegnete neue Zeit.
Die Nachfolge ist im Augenblick noch nicht geklärt, und so suchen wir eine Person mit Liebe für die Gemeinde und Interesse an kirchlicher Verwaltung. Es handelt sich um eine Teilanstellung, deren Umfang noch festgelegt werden muss.

Interessenten wenden sich bitte an Pfarrer Dr. Beyer.

Pfarrer Dr. Beyer

Nach obenarrow


Landart – Konfiunterricht in und mit Gottes Schöpfung

Unsere Konfis der 7. Klasse waren im April in der Natur rund um Rabenau unterwegs. Was ist mir im Leben wichtig? Und was liegt mir auch für Zukunft am Herzen? Mit dieser Frage im Kopf entstanden kleine Kunstwerke. Das Material suchten wir uns in Gottes Schöpfung. Gemeinsam gingen wir durch unsere Ausstellung und erzählten einander, was uns wertvoll und lebenswichtig ist. Einige Beispiele haben wir fotografiert.

Landart der Konfirmanden (Fotos: Pfarrerin Kalettka)

Landart ist eine Kunstrichtung, die in den 1960iger Jahren in den USA entstand. KünstlerInnen benutzen nur Materialien aus der Natur und ihre Werke beziehen den Naturraum mit ein. Die Kunstwerke sind also nur draußen in der Natur zu besichtigen.

Pfarrerin Kalettka

Nach obenarrow


Familienrüstzeit 2018

Vor der Kirche in Zinwald (Foto: Dr. Beyer)

Das Wochenende vom 26. bis zum 28. Januar verbrachten 12 Erwachsene und 14 Kinder aus Kreischa und Bannewitz in der Jugendherberge Jägerhütte in Zinnwald. Gemeinsam mit Pfarrer Beyer, der zum ersten Mal dabei war, beschäftigten wir uns mit Begebenheiten aus dem Leben des Propheten Daniel aus dem Alten Testament. In Vorbereitung der Rüstzeit bekamen alle Familien die Aufgabe, ein Theaterstück (Thema: Daniel in der Löwengrube) einzuüben, das dann aufgeführt wurde. Herr Beyer sprach mit uns über einen Traum des babylonischen Königs Nebukadnezar, den Daniel mit Hilfe Gottes deutete. Es ging dabei um die Zukunft des Königreiches, überhaupt um die Vergänglichkeit aller hiesigen Mächte, im Vergleich zum Reich Gottes. Wir dachten darüber nach, welche Bedeutung Visionen für unser eigenes Leben haben, im
Sinne der Fragestellung: Wenn ich wüsste, dass …, dann würde ich …

Warum die Löwen David verschonten … (Foto: C. Löwe)

Die Kinder bastelten bunte Löwenmasken zur Ausgestaltung unseres Theaterstückes. In Vertretung von Kerstin Wrana sprach Raphaela Wohlfarth mit ihnen über Daniel – vielen Dank dafür an Raphaela! Das Tauwetter hatte noch einige Schneereste übrig gelassen. Diese nutzen wir zum Schlittenfahren. Außerdem wurden Iglus gebaut. Wir hatten viel Spaß dabei. Die Abende verbrachten wir bei Gesprächen und Gesang. Am Sonntag besuchten wir den Gottesdienst in Zinnwald. Diesmal waren wir zu Fuß unterwegs. In den Alltag nehme ich die Erinnerung an ein entspanntes und doch auch spannendes Wochenende mit und die Neugier, aus der Bibel noch mehr über Daniel zu erfahren.

Matthias Wolf

Nach oben


Zurückgeschaut – Frauenmahl in Oelsa

Über vierzig Frauen unterschiedlichen Alters und verschiedener Kirchgemeinden trafen sich am 15. Juni 2017 im Gemeindesaal in Oelsa im Rahmen unserer Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum zu einem Frauenmahl, zu dem der Frauengesprächskreis Oelsa eingeladen hatte.
Für Geist, Leib und Seele hielt dieser Abend Nahrung bereit. Er stand unter der Überschrift „Verantwortung von Frauen in der Kirche“. An liebevoll geschmückten
Tischen konnten wir uns in bunt gemischten kleinen Runden über die Themen austauschen, in die unser Gast, die Superintendentin des Kirchenbezirkes Pirna, Frau
Krusche-Räder, einführte. Biographisches und Geschichtliches zur Frauenordination in unserer Landeskirche hatten da genauso ihren Platz, wie Mut machendes für die Zukunft.
Ein leckeres Drei-Gänge-Menü und guter Wein rundeten den Abend kulinarisch ab und Schüler und Schülerinnen der Musikschule begeisterten mit ihren musikalischen Beiträgen zwischendurch. Wir merkten gar nicht, wie die Zeit verging. Und so waren die Meinungen einhellig: „Das machen wir mal wieder!“.

Unser besonderer Dank gilt noch einmal allen Musikerinnen und Musikern sowie Thomas Hertel und den Jungs der Oelsaer JG, die souverän das Essen servierten.

Anett Meile

Nach obenarrow


Regionalgottesdienst in Seifersdorf

Am 18. Juni 2017 fand der dritte Kirchspielgottesdienst zum Lutherjahr in Seifersdorf statt. Wir konnten dazu besondere Gäste egrüßen: Herrn Pfarrer Olaf Kersten und den Referenten Herrn Dr. Jens Bulisch.
Unsere Kantorin hatte für diesen Gottesdienst auch den Posaunenchor aus Oelsa eingeladen. Es war ein schöner Anblick, so viele Instrumente im Altarraum  musizieren zu sehen, denn es waren auch noch Bläser aus Rabenau und Possendorf dabei. Angeführt wurde dieses Ensemble in bewährter Weise von Herrn Herzog.
Den Part an der Orgel hatte unsere Kantorin Frau Wöllner, trotz misslungener Hand – OP.
Herr Pfarrer Olaf Kersten brachte uns in sehr ansprechender Art in seiner Predigt Luthers Mitstreiter und Freund Justus Jonas nahe. Bei Genuss von Kuchen und Kaffee entstanden in der Pause viele Gespräche zwischen den Gottesdienstbesuchern aus allen Gemeinden, dem Pfarrer und dem Referenten. Nach dieser Stärkung versammelten wir uns wieder im Kirchenschiff vor der Leinwand. Wir hörten gespannt dem interessanten, professionellen und kurzweiligen Vortrag über Johann VIII. von Meißen, über die so genannte Barbarakapelle und den Seifersdorfer Flügelaltar. Da gab es auch für Alteingesessene noch Unbekanntes zu hören. Mit neuem Wissen und einem sehr schönen Erlebnis ausgestattet klang der Vormittag angeregt aus.
Herrn Pfarrer Kersten und dem Referenten Herrn Dr. Bulisch sei hier noch einmal herzlich gedankt!
Karin Böhm

Nach obenarrow


Amtseinführung von Pfarrer Dr. Martin Beyer

Am Sonntag, dem 9. Juli 2017, wurde Pfarrer Dr. Martin Beyer in einem festlichen Gottesdienst in der Kreischaer Kirche in sein Amt eingeführt, genauer  in die 1. Pfarrstelle des Kirchspiels Kreischa-Seifersdorf mit Dienstsitz in Kreischa. Die Kirche war mit vielen Besuchern aus Kreischa und dem Kirchspiel und auch aus Olbernhau  gefüllt. Für die musikalische Ausgestaltung sorgten die Chöre des Kirchspiels  unter Kantorin Wöllner, die Posaunenchöre unter Dr. Clauß und Kantor Weyer an der Orgel. Unter Glockengeläut und Orgelspiel zogen Kirchgemeindevertretung, Kirchenvorstand, Pfarrerkolleginnen und –kollegen, Pfr. Beyer und Superintendent Noth in die Kirche ein. Nach Eröffnung des Gottesdienstes und Begrüßung der Gemeinde durch Pfrn. Kalettka erfolgte die Amtsverpflichtung von Pfr. Beyer durch Superintendent Noth. Die Predigt hielt Pfr. Beyer zu 1. Mose 50, 15-21. In den Fürbitten wurden Dank und Bitten für Frieden und Versöhnung in unseren Gemeinden und der Welt  vorgebracht. Anschließend an den Gottesdienst traf sich die Festgemeinde zu einer Grußstunde und Kaffee und Kuchen im Pfarrhaus. Der Kreischaer Bürgermeister Frank Schöning begrüßte Pfr. Beyer und seine Frau in ihrem neuen Wohnort, betonte die gute Zusammenarbeit und sprach den Wunsch nach einem weiteren guten Miteinander aus. Vertreter der Kirchgemeinden des Kirchspiels, des Kirchenvorstands und des Pfarrkonvents überbrachten ebenfalls Grüße und Wünsche für Gottes Segen zur Arbeit von Pfr. Beyer im Kirchspiel. Die Vertreter des Kirchspiels Olbernhau betonten die gute Zusammenarbeit mit Pfr. Beyer und wünschten ihm und seiner Frau ein gutes Ankommen im neuen Wohn- und Arbeitsort.

Nachdem feststand, dass Pfr. Beyer, nach Kreischa kommt, galt es, von Januar an bis zur Amtseinführung die Dienstwohnung im Pfarrhaus umfassend zu modernisieren. Besonderer Wert wurde dabei auf die Verbesserung der energetischen Verhältnisse gelegt. Dazu wurden die Außenwände  und die Geschossdecke gedämmt, neue Fenster eingebaut und eine effiziente Heizung installiert. Die Elektroinstallation wurde erneuert, die Fußböden überarbeitet, das Bad  saniert, die Wohnung vorgerichtet und schadhafte Teile des Holzbalkons ausgewechselt. Alle Arbeiten wurden fristgemäß, in sehr guter Qualität und in guter Zusammenarbeit von den  beteiligten Firmen erledigt. Ein ganz besonderer Dank geht deshalb an Elektro-Dienst-Oertel und Installateur und Klempner GbR Lauke-Hauswald aus Kreischa, Malermeisterbetrieb Cibelius aus Hermsdorf, Reichelt-die Einrichter und Tischlerei Schiffel aus Ruppendorf, Bauunternehmen Trux aus Possendorf, Fliesen-Wünsche aus Oberhäslich und an Dipl.-Ing. Schmieder und Baupflegerin Fr. Neidhold für Planung und Baubegleitung.

J. Knepper, Kirchgemeindevertretung Kreischa

Nach obenarrow


Paddelrüstzeit 2017

Am Anfang der Ferien, so ist es mittlerweile Tradition, findet in unserem Kirchspiel eine Jugendrüstzeit statt! Ich könnte auch schreiben – Freizeit – es gibt nur den kleinen Unterschied, dass sich die teilnehmenden Jugendlichen jeden Tag ein wenig mit der Bibel beschäftigen und austauschen. Wir halten es so, dass wir am Morgen die Herrnhuter Losung zur Hand nehmen und lesen. Daran erinnern wir uns am Tag mehrmals und versuchen ein Stück danach zu leben. Wie letztes Jahr sind wir in die Mecklenburgische Seenplatte gefahren, um zu paddeln, die Sonne und das Wasser zu genießen.

In all den Jahren, haben ich noch nie wirklich schlechtes Wetter bzw. dauerhaft schlechtes Wetter erleben müssen, diese Sorgen musste ich mir nicht machen. Zwar zeigte die Wetter App sehr deutlich an, dass das Wetter schlecht sein wird, aber niemals dort wo wir paddeln und: ES IST SOMMER! So waren meine beruhigenden Gedanken.

Am Samstagvormittag sind wir mit zwei Bussen und 12 Jugendlichen gestartet. Sieben Boote waren gemietet und warteten in Wustrow auf uns. Einige Jugendliche vom letzten Jahr waren wieder dabei. Sie konnten anderen von dem schönen vergangenen Erlebnis berichten und haben neue Paddelfreunde dazu gewonnen. Nach Berlin wurde das Wetter schlechter, die Sonne haben wir zu Hause gelassen. Aber wir waren guter Dinge, denn: ES IST SOMMER!

Los ging es am Sonntag, etwas nass von oben und unten, aber es ging los. Das bisschen Regen, macht doch nichts aus! Die Erfahrung zeigte, dass es immer noch funktionierte, große Motorboote anzusprechen, ob sie ein Seil herablassen und uns ein Stück ziehen. Drei Boote von uns haben es geschafft sich somit eine Erholungspause ergattert.

Das schnelle große Boot ging in die Rechtskurve und das Wasser spritzte herrlich, nur leider nicht über alle Boote, sondern in eins hinein. Es lief so schnell voll, dass die Mannschaft ins Wasser musste. Grandios fand ich, dass zuerst die 5kg schwere Gasflasche gerettet wurde! Essen ist sehr wichtig! Alles andere wurde im Nachhinein geborgen, das Boot wieder flott gemacht, die Sachen am Ufer gewechselt und erleichtert, dass es ein Glück im Unglück war, sind wir in die Boote, um den nächsten Zeltplatz anzupaddeln. Allen stand der Schreck ein wenig im Gesicht, sehr verhalten wurden nun Motorboote angesprochen. Ich bin jetzt noch sehr dankbar, dass alles glimpflich abgegangen ist… Das Wetter? ES IST SOMMER! Auch mit Nieselregen kann man baden gehen. Wenn es aufhörte zu regnen, dann war alles sehr schnell trocken und die Sonne brannte. Wir trauten uns jedoch nicht, weiter weg vom Ausgangspunkt zu paddeln. Die Einheimischen sprachen von einem Unwetter und das auf einem See zu erleben, das war wirklich nicht unser Ziel. Dieser Gedanke begleitete uns und machte Angst. Am Tage wurden wir vom Gewitter verschont, es kam am Mittwochabend. Der Zeltplatz hatte zwei herrliche Hotelzelte, die konnten wir buchen. Herrlich, so ein sicheres Quartier und es war sehr nötig. Das Unwetter von Berlin, streifte auch die Mecklenburgische Seenplatte. Was für Blitze und der sintflutartige Regen – sie konnten uns nichts anhaben, denn wir hatten Hotelzelte in denen jeweils sieben von uns auf der Isomatte schliefen. Der nächste Tag war regenreich,  so dass wir durchnässt in Wustrow am späten Nachmittag ankamen. Keiner hatte mehr Lust, das Zelt aufzubauen. Wir beratschlagten und waren uns einig, dass wir eher abreisen, denn die Vorhersage war nicht nach: ES IST SOMMER!

Die Rückfahrt bestätigte, dass wir richtig entschieden haben. Alle Schleusen des Himmels waren geöffnet. Berlin war teilweise gesperrt! Die gehörten Nachrichten, waren unglaublich. Ich war heilfroh wieder in Sachsen zu sein und alle gesund ihren Eltern zurück gebracht zu haben.

Eine schöne Wortbegebenheit möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: Einer von den  „neuen“ Jugendlichen, benahm sich gleich am ersten Tag sehr zuvorkommend und freundlich. Ich zu ihm: „Du bist aber nett!“ Er: „Ich sammle Bonuspunkte!“ Ich: „Für was brauchst du die denn?“ Er: „Na, wenn ich dann nicht mehr nett bin, setze ich sie ein!“ Ich kann mich erinnern, dass er sie nicht einsetzten musste!

Ich werde wohl jedes Jahr ähnliche Emotionen haben, wenn es um die Sommerrüstzeit geht,  denn auch diesmal war es eine wunderbar, entspannte Gruppe. Freundliche, interessierte, hilfsbereite Jugendliche, die mit Problemen konfrontiert werden können und Lösungsansätze haben, die gewillt sind, in ernsthaften Situationen, mitzutun und mitzuentscheiden.

Ich wünsche allen einen schönen Arbeitsbeginn!

Ihre Gemeindepädagogin Kerstin Wrana

Nach obenarrow


Schwarz oder Weiß? Beides ist möglich

Pfarrerin Annette Kalettka besitzt neben dem schwarzen Talar eine Mantelalba mit gebatikten Stolen in den vier liturgischen Farben. Diese Mantelalba (weißen Talar) möchte sie gern in Gottesdiensten tragen. Unser Kirchenvorstand hat dem in seiner Sitzung im März zugestimmt.
Ordnungsgemäß haben wir einen Antrag beim Gottesdienstreferat unserer Landeskirche gestellt. Die landeskirchliche Ordnung erlaubt das Tragen beider liturgischen Gewänder.
Im KV waren wir uns darüber einig, dass ein Gottesdienst alle Sinne ansprechen sollte. Und dass ein farbenfrohes Gewand unsere Gottesdienste durchaus bereichert. Wir haben uns darauf geeinigt, dass der weiße Talar zu besonderen Festgottesdiensten (Kirchweih, Jubelkonfirmation, Erntedank, Ostern u.ä.) und Familiengottesdiensten sowie bei Kasualien (Trauung, Taufe) getragen wird. Zu Beerdigungen gilt der schwarze Talar als Amtskleidung. Wird der Gottesdienst von mehreren Geistlichen gestaltet, gilt eine einheitliche Amtskleidung. Nach Erteilung der Genehmigung werden die Alba sowie die Stolen in einem Gottesdienst vorgestellt.

Pfarrerin Annette Kalettka

Nach obenarrow


Alte Bilder und die biblischen Geschichten

Die Jungschar fuhr am 6. Mai 2017 nach Dresden, um biblische Geschichten in den Gemälden der alten Meister zu entdecken. Die Führung war  organisiert und auf 17 Kinder eingestellt. Das was am Bekanntesten war, wurde sofort erkannt und interpretiert. Jesu Geburt: „Die Heilige Nacht“, das war nicht schwer. Einen neuen Blick eröffnete den Kindern das Licht, was von Jesus ausging und Maria anstrahlte oder leuchtete sogar Marie? Unsere Begleitperson interpretierte: `Jedes Kind leuchtet und wird durch Erziehung matter. Die Beziehung von Maria und Jesus war von Anfang an anders. Jesu konnte ungestört seinen Weg gehen, da Maria ihn erkannte und so lassen konnte, wie er war, in seiner eigenen Meinung und Erleuchtung, mit seinem Bewusstsein. Jesu wollte, dass Menschen ihr eigenes ICH leben und dass sie sich ihrer selbst bewusst werden…´

Alle setzten sich, wenn es möglich war, auf den Fußboden und lauschten, stellten Fragen, entdeckten Neues und ließen sich begeistern. Ob es der Zinsgroschen war oder Elias und die Baal Opfer, Der Zahnarzt, Rembrandt mit Saskia und die Sixtinische Madonna in allen Bildern konnten die Kinder etwas entdecken und hoffentlich auch für sich mitnehmen.

Natürlich sind wir durch die Stadt geschlendert haben gegessen und uns vom Bus 360 wieder nach Possendorf bringen lassen. Ich denke es war ein intensives Erlebnis, was jeder für sich wiederholen kann, denn für Schüler ist der Eintritt im Zwinger frei!

Kerstin Wrana

Nach obenarrow


Konfirmandenrüstzeit 2017

„von innen und außen und rundherum – Gott umgibt mich von allen Seiten“ (Ps. 139)

Der Psalm 139 begleitete die diesjährige Konfirmandenrüstzeit und wurde von den Konfirmanden intensiv erarbeitet und in Frage gestellt. Was steckt alles in diesem Psalm? Welche Eigenschaften geben Konfirmanden Gott? Was bedeutet es für die Konfirmanden, diesen Psalm zu beten? In einer Gruppe wurde festgestellt, der Beter war in einer verzweifelten Situation, sie empfanden eine Traurigkeit steckt in diesem Psalm. Andere fanden den Psalm hoffnungsvoll. Gott wird in diesem Psalm allwissend, rätselhaft, nah, als Beschützer oder geheimnisvoll dargestellt. Alle setzten sich intensiv mit sich und ihrer Persönlichkeit, die sie in den verschiedenen Begegnungen einnehmen, auseinander. Dabei halfen Spiegel, die einen Rahmen bekamen, der darstellte, wie jeder gern von anderen gesehen werden möchte. Einer meinte: „Wenn du hineinschaust, dann findest du mich nicht!“ Vielleicht hat jeder eine neue Beziehung zum Psalm 139 aufbauen können. Es kann tröstlich sein, zu wissen, dass Gott nah sein kann, dass es Mut und Anstrengung kostet, am Glauben festzuhalten, dass in dieser Gemeinschaft niemand allein bleiben muss und dass diese Gemeinschaft eine Zuversicht für die Zukunft bedeutet.

Das große Ziel der Konfirmandenrüstzeit war es, den Vorstellungsgottesdienst vorzubereiten. Jeder sollte mit seinen Gedanken und seiner Person darin vorkommen. Dieses Stück Arbeit haben alle bis Sonntagmittag vollbracht. Das klingt alles nach viel Arbeit, das war es!

Natürlich braucht so ein Wochenende auch Erholung und Freizeit. Das Geibelbad in Pirna und die Kletterhalle in Königstein luden dazu ein, eine neue Rolle einzunehmen.

Die Nächte mit Jugendlichen sind bekanntlich lang und wirklich müde scheinen sie nie zu werden. Immer wieder fallen ihnen kleine Späße ein, die mit Geduld und Wohlwollen akzeptiert werden oder auch geahndet?

Für die Zukunft hoffen wir als Gemeinden, dass sich einiges, was die Jugendlichen sich überlegt haben: „Warum möchte ich mich konfirmieren lassen!“ erfüllen wird, und sie in unseren Gemeinden das an christlichen Werten und Gemeinschaft finden, was sie suchen. Schön wäre es, wenn sie am Glauben festhalten und ringen und zweifeln lernen ohne davon abzukommen und unsere Gemeinden stärken.

Kerstin Wrana

Nach obenarrow


Rückblick – Familienrüstzeit im Januar 2017

Elefant – Esel – Kamel – Schaf – Schlange – oder Wolf? Welches Tier passt gerade zu mir? Und welche Eigenschaften könnte man jedem dieser Tiere zuordnen? Das waren Fragen, mit denen sich 8 Familien zur diesjährigen Rüstzeit beschäftigten. 14 Erwachsene und 15 Kinder im Alter von 2 bis 59 Jahren verbrachten das Wochenende vom 20. bis zum 22. Januar 2017 gemeinsam in der Jugendherberge JÄGERHÜTTE in Zinnwald. Begleitet wurden wir von Kerstin Wrana. Das diesjährige Thema hieß TIERE IN DER BIBEL. Zunächst wurden die Hausaufgaben kontrolliert: Jede Familie sollte Tiermetaphern wie DER ELEFANT IM PORZELLANLADEN / SEINE SCHÄFCHEN INS TROCKENE BRINGEN oder BEKANNT SEIN WIE EIN BUNTER HUND so darstellen, dass sie von den anderen erkannt werden. Alle Metaphern wurden erraten – es musste also keine Einträge (ins Klassenbuch) geben.

Die Kinder hörten von Kerstin Wrana und Bärbel Köckert die Geschichte des Propheten Bileam aus dem Alten Testament, der mit seinem sehenden und sprechenden Esel unterwegs war. Wie Bileam von dem Tier scheinbar vom Weg abgebracht und dabei gerade auf den richtigen Weg geführt wurde, bekamen die Erwachsenen, die mit Falk Herrmann, dem Jugendwart aus unserem Kirchenbezirk Freiberg, ebenfalls über die Geschichte gesprochen hatten, als Schattenspiel vorgeführt.

Neben der Arbeit an den Themen hatten wir reichlich Zeit, uns beim Spazierengehen, am Rodelhang oder beim Beisammensein im Kaminzimmer voneinander zu erzählen. Es tat gut, dass wir an einem so abgelegenen Ort zusammen waren. Steht man im Wald und verhält sich still, dann ist kein Autogeräusch zu hören. Auch Mobilnetz ist nur sporadisch vorhanden. Wir genossen den Sonnenschein und den vielen Schnee. Es wurden Kinder und Erwachsene in den Schnee geschmissen und eingeseift, ein Schneehaus gebaut und Eiszapfen genussvoll verzehrt.

Wie in jedem Jahr besuchten wir zum Abschluss der Rüstzeit einen Gottesdienst. Diesmal fuhren wir in das tief verschneite Fürstenwalde, wo eine schöne kleine Kirche steht. Den Gottesdienst hielt Pfarrer Markus Großmann und es ging um das Thema BIBEL. Die Besucher mussten sich dem SUPER-BIBEL-QUIZ unterziehen. Dabei wurden zum Beispiel die Fragen gestellt, ob das Wort BIBEL bei Google mehr als 10 Millionen Treffer erreicht oder nicht und ob aus Hotelzimmern, in denen die Bibel ausliegt, weniger Handtücher entwendet werden. Oder die Frage, ob es in der Bibel sprechende Tiere gibt. Damit kannten wir uns zum Glück aus (siehe oben). Wir erfuhren, auf welche verschiedene Arten die Bibel gedeutet wird und wie sich die Neuerscheinung der Bibel von den bisherigen Ausgaben unterscheidet – dass zum Beispiel etwa 40 % aller Texte im Ausdruck an die Entwicklung unserer Sprache angepasst wurden. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden wir von der Gemeinde in Fürstenwalde auf herzliche Weise mit Kaffee und Kuchen empfangen.

Das Lied, welches unsere Rüstzeit begleitete, war diesmal DU BEGEISTERST MICH. Begeistert, gestärkt und bereichert fühlte ich mich, als wir die Heimreise antraten. Es ist schwer zu beschreiben, aber die gemeinsamen Stunden – die Gespräche – das Singen – das Beisammensein am Tisch – lässt das eigene Leben und auch das Zusammensein in der eigenen Familie irgendwie in einem neuen Licht erscheinen.

Bis zum nächsten Mal können wir uns nun überlegen wie das kommt, dass die meisten von uns in ihrer Freizeit gern ausgerechnet WOLF wären und im Familienleben unbedingt ELEFANT sein möchten.

Matthias Wolf, Lungkwitz

Nach obenarrow


Seniorenfahrt nach Embach, vom 24.09.2016 – 01.10.2016

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Pfarrer Gerhardt Uhle, jetzt im Ruhestand. Die 22. Embachfahrt wäre dieses Jahr fast ausgefallen wegen der Krankheit von Pfarrer Luckner und der Vorbereitung für den Weggang von Pfarrer Adolph. So können wir alle glücklich und dankbar sein, dass Pfarrer Uhle die Embachfahrt übernommen hat.
1994 haben Pfarrer Uhle, damals noch in Dresden Pieschen, mit Pfarrer Merkel aus Moritzburg die Seniorenrüstzeit in Embach ins Leben gerufen und das kleine
verwunschene Bergdorf Nähe „Zell am See“ und Nähe „Großglockner“ entdeckt und man kann sagen, es ist auch unsere Heimat geworden in den vielen, vielen Jahren.
Die Freude und Herzlichkeit in dem Sporthotel mit Familie Unger berührt uns jedes Jahr immer wieder. Jeder Wunsch wird erfüllt. Inzwischen hat Tochter Christina mit Bruder Alex die Leitung übernommen, aber immer noch ist die Seniorenchefin Hilde Unger aktiv und bemuttert uns wie ihre Kinder. Dieses Jahr war die Freude besonders groß, als alle Pfarrer Uhle wieder sahen und hörten mit seinem Gesang! Musik ist sein Leben!
Pfarrer Uhle gewann noch den zweiten Pfarrer für die Embachreise. Mit Pfarrer Kröhnert aus Dresden Leuben war es ein echter Gewinn für uns und beide Pfarrer ergänzten sich wunderbar.
In Embach fühlt man sich wie im Himmel. Die Ruhe, die Bergwelt ringsherum, die Almenwiesen, das sanfte Glockengeläut der Kühe und der katholischen Kirche, die Herzlichkeit der Dorfbewohner, der Sonnenaufgang, der Sonnenuntergang und wieder hatten wir ein Traumwetter! Man kann sich hier einfach nicht die unruhigen Zeiten in der Welt vorstellen! Hier muss man nur Danke sagen, lieber Gott, dass wir wieder in Embach sein durften und noch einmal ein herzliches Dankeschön an Pfarrer Uhle, welcher sich wieder so viel Mühe gegeben hat beim Aussuchen von neuen Tagestouren und seit 20 Jahren bin ich dabei.
Nach dem Gottesdienst in Bad Hofgastein am ersten Sonntag in Embach; er gehört auch schon zur Tradition , erlebten wir die „Nassfeldalm„. Es ist ein zauberhaftes Tal zwischen der Bergwelt, nur mit Sonne durchflutet und bequemen Wanderwegen. Das war der Einstieg für eine erholsame Woche mit Beten und Singen in Embach.
Die zweite neue Tagestour durch Pfarrer Uhle war das Loferer Steingebirge mit dem Reifhorn (2488m) und der Almenwelt. Eine neue Bergbahn brachte uns auf die Almenwelt mit bequemen Wanderwegen und wieder mit viel Sonne. Die Kühe waren bereits schon im Winterquartier und die verwaisten Almenhütten wurden
durch Touristen genutzt, die Ruhe suchen.
Ein herzliches Dankeschön auch an unsere liebe Christel Grün, sie sorgte auch wieder rastlos für unser Wohl.
Unser Lieblingslied, auch schon zur Tradition geworden, heißt: „Gut, dass wir einander haben, gut, dass wir nicht uns nur haben, gut, dass wir einander sehn. Sorgen, Freuden, Kräfte teilen und auf einem Gott ,von dem wir reden, hier in unserer Mitte ist.“
Für alle viel Gesundheit, Gottes Segen und ein Wiedersehen 2017 in Embach.

Ihre Christine Meisel

Nach obenarrow