Gemeindeleben

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Alte Bilder und die biblischen Geschichten

Die Jungschar fuhr am 6. Mai nach Dresden, um biblische Geschichten in den Gemälden der alten Meister zu entdecken. Die Führung war  organisiert und auf 17 Kinder eingestellt. Das was am Bekanntesten war, wurde sofort erkannt und interpretiert. Jesu Geburt: „Die Heilige Nacht“, das war nicht schwer. Einen neuen Blick eröffnete den Kindern das Licht, was von Jesus ausging und Maria anstrahlte oder leuchtete sogar Marie? Unsere Begleitperson interpretierte: `Jedes Kind leuchtet und wird durch Erziehung matter. Die Beziehung von Maria und Jesus war von Anfang an anders. Jesu konnte ungestört seinen Weg gehen, da Maria ihn erkannte und so lassen konnte, wie er war, in seiner eigenen Meinung und Erleuchtung, mit seinem Bewusstsein. Jesu wollte, dass Menschen ihr eigenes ICH leben und dass sie sich ihrer selbst bewusst werden…´

Alle setzten sich, wenn es möglich war, auf den Fußboden und lauschten, stellten Fragen, entdeckten Neues und ließen sich begeistern. Ob es der Zinsgroschen war oder Elias und die Baal Opfer, Der Zahnarzt, Rembrandt mit Saskia und die Sixtinische Madonna in allen Bildern konnten die Kinder etwas entdecken und hoffentlich auch für sich mitnehmen.

Natürlich sind wir durch die Stadt geschlendert haben gegessen und uns vom Bus 360 wieder nach Possendorf bringen lassen. Ich denke es war ein intensives Erlebnis, was jeder für sich wiederholen kann, denn für Schüler ist der Eintritt im Zwinger frei!

Kerstin Wrana

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Konfirmandenrüstzeit 2017

„von innen und außen und rundherum – Gott umgibt mich von allen Seiten“ (Ps. 139)

Der Psalm 139 begleitete die diesjährige Konfirmandenrüstzeit und wurde von den Konfirmanden intensiv erarbeitet und in Frage gestellt. Was steckt alles in diesem Psalm? Welche Eigenschaften geben Konfirmanden Gott? Was bedeutet es für die Konfirmanden, diesen Psalm zu beten? In einer Gruppe wurde festgestellt, der Beter war in einer verzweifelten Situation, sie empfanden eine Traurigkeit steckt in diesem Psalm. Andere fanden den Psalm hoffnungsvoll. Gott wird in diesem Psalm allwissend, rätselhaft, nah, als Beschützer oder geheimnisvoll dargestellt. Alle setzten sich intensiv mit sich und ihrer Persönlichkeit, die sie in den verschiedenen Begegnungen einnehmen, auseinander. Dabei halfen Spiegel, die einen Rahmen bekamen, der darstellte, wie jeder gern von anderen gesehen werden möchte. Einer meinte: „Wenn du hineinschaust, dann findest du mich nicht!“ Vielleicht hat jeder eine neue Beziehung zum Psalm 139 aufbauen können. Es kann tröstlich sein, zu wissen, dass Gott nah sein kann, dass es Mut und Anstrengung kostet, am Glauben festzuhalten, dass in dieser Gemeinschaft niemand allein bleiben muss und dass diese Gemeinschaft eine Zuversicht für die Zukunft bedeutet.

Das große Ziel der Konfirmandenrüstzeit war es, den Vorstellungsgottesdienst vorzubereiten. Jeder sollte mit seinen Gedanken und seiner Person darin vorkommen. Dieses Stück Arbeit haben alle bis Sonntagmittag vollbracht. Das klingt alles nach viel Arbeit, das war es!

Natürlich braucht so ein Wochenende auch Erholung und Freizeit. Das Geibelbad in Pirna und die Kletterhalle in Königstein luden dazu ein, eine neue Rolle einzunehmen.

Die Nächte mit Jugendlichen sind bekanntlich lang und wirklich müde scheinen sie nie zu werden. Immer wieder fallen ihnen kleine Späße ein, die mit Geduld und Wohlwollen akzeptiert werden oder auch geahndet?

Für die Zukunft hoffen wir als Gemeinden, dass sich einiges, was die Jugendlichen sich überlegt haben: „Warum möchte ich mich konfirmieren lassen!“ erfüllen wird, und sie in unseren Gemeinden das an christlichen Werten und Gemeinschaft finden, was sie suchen. Schön wäre es, wenn sie am Glauben festhalten und ringen und zweifeln lernen ohne davon abzukommen und unsere Gemeinden stärken.

Kerstin Wrana

 

 

 

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Rückblick – Familienrüstzeit im Januar 2017

Elefant – Esel – Kamel – Schaf – Schlange – oder Wolf? Welches Tier passt gerade zu mir? Und welche Eigenschaften könnte man jedem dieser Tiere zuordnen? Das waren Fragen, mit denen sich 8 Familien zur diesjährigen Rüstzeit beschäftigten. 14 Erwachsene und 15 Kinder im Alter von 2 bis 59 Jahren verbrachten das Wochenende vom 20. bis zum 22. Januar gemeinsam in der Jugendherberge JÄGERHÜTTE in Zinnwald. Begleitet wurden wir von Kerstin Wrana. Das diesjährige Thema hieß TIERE IN DER BIBEL. Zunächst wurden die Hausaufgaben kontrolliert: Jede Familie sollte Tiermetaphern wie DER ELEFANT IM PORZELLANLADEN / SEINE SCHÄFCHEN INS TROCKENE BRINGEN oder BEKANNT SEIN WIE EIN BUNTER HUND so darstellen, dass sie von den anderen erkannt werden. Alle Metaphern wurden erraten – es musste also keine Einträge (ins Klassenbuch) geben.

Die Kinder hörten von Kerstin Wrana und Bärbel Köckert die Geschichte des Propheten Bileam aus dem Alten Testament, der mit seinem sehenden und sprechenden Esel unterwegs war. Wie Bileam von dem Tier scheinbar vom Weg abgebracht und dabei gerade auf den richtigen Weg geführt wurde, bekamen die Erwachsenen, die mit Falk Herrmann, dem Jugendwart aus unserem Kirchenbezirk Freiberg, ebenfalls über die Geschichte gesprochen hatten, als Schattenspiel vorgeführt.

Neben der Arbeit an den Themen hatten wir reichlich Zeit, uns beim Spazierengehen, am Rodelhang oder beim Beisammensein im Kaminzimmer voneinander zu erzählen. Es tat gut, dass wir an einem so abgelegenen Ort zusammen waren. Steht man im Wald und verhält sich still, dann ist kein Autogeräusch zu hören. Auch Mobilnetz ist nur sporadisch vorhanden. Wir genossen den Sonnenschein und den vielen Schnee. Es wurden Kinder und Erwachsene in den Schnee geschmissen und eingeseift, ein Schneehaus gebaut und Eiszapfen genussvoll verzehrt.

Wie in jedem Jahr besuchten wir zum Abschluss der Rüstzeit einen Gottesdienst. Diesmal fuhren wir in das tief verschneite Fürstenwalde, wo eine schöne kleine Kirche steht. Den Gottesdienst hielt Pfarrer Markus Großmann und es ging um das Thema BIBEL. Die Besucher mussten sich dem SUPER-BIBEL-QUIZ unterziehen. Dabei wurden zum Beispiel die Fragen gestellt, ob das Wort BIBEL bei Google mehr als 10 Millionen Treffer erreicht oder nicht und ob aus Hotelzimmern, in denen die Bibel ausliegt, weniger Handtücher entwendet werden. Oder die Frage, ob es in der Bibel sprechende Tiere gibt. Damit kannten wir uns zum Glück aus (siehe oben). Wir erfuhren, auf welche verschiedene Arten die Bibel gedeutet wird und wie sich die Neuerscheinung der Bibel von den bisherigen Ausgaben unterscheidet – dass zum Beispiel etwa 40 % aller Texte im Ausdruck an die Entwicklung unserer Sprache angepasst wurden. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden wir von der Gemeinde in Fürstenwalde auf herzliche Weise mit Kaffee und Kuchen empfangen.

Das Lied, welches unsere Rüstzeit begleitete, war diesmal DU BEGEISTERST MICH. Begeistert, gestärkt und bereichert fühlte ich mich, als wir die Heimreise antraten. Es ist schwer zu beschreiben, aber die gemeinsamen Stunden – die Gespräche – das Singen – das Beisammensein am Tisch – lässt das eigene Leben und auch das Zusammensein in der eigenen Familie irgendwie in einem neuen Licht erscheinen.

Bis zum nächsten Mal können wir uns nun überlegen wie das kommt, dass die meisten von uns in ihrer Freizeit gern ausgerechnet WOLF wären und im Familienleben unbedingt ELEFANT sein möchten.

Matthias Wolf, Lungkwitz

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Rückblick Seniorenfahrt nach Embach, vom 24.09.2016 – 01.10.2016