Gemeindeleben Kreischa

Dienstjubiläum

Manche Arbeiten bemerkt man erst, wenn sie nicht erledigt werden. Das trifft vor allem für die Reinigung zu. In unseren Kirchen und Gemeindehäusern gibt es viele gute Geister, die verhindern, dass dieser Fall eintritt. Im Pfarrhaus Kreischa tut dies Christine Knepper seit 20 Jahren. Wir nehmen dies zum Anlass ihr und den anderen für diesen Dienst ganz herzlich zu danken. (22.03.2021)

Pfarrer Dr. Beyer


Wildblumenbeet in Kreischa

Liebe Kinder,
falls ihr nicht selbst dabei wart, habt ihr bestimmt inzwischen erfahren, dass Kerstin Wrana im Mai 2020 nach einem fröhlichen Familiengottesdienst gemeinsam mit einigen Christenlehrekindern und erwachsenen Helfern dieses Wildblumenbeet eingesät haben.
Im folgenden möchten wir euch berichten, was im Laufe dieses Jahres an dieser Stelle alles passiert ist.

Zuerst mussten die Blumensamen mit einem dünnen Vlies vor Wind und Wetter und neugierigen Tieren geschützt werden.
Ende Juni war schon alles grün, und die ersten Blüten hatten sich geöffnet. Das war besonders wichtig, weil die meisten Blumen um diese Zeit schon verblüht waren und für die Bienen über den Sommer eine schwierige Zeit beginnt, genügend Nektar zu finden.

Zu Beginn eurer Sommerferien blühte das Beet in allen erdenklichen Farben.


Im Herbst blühte die Cosmea und spendete auch Ende Oktober noch Nektar. Dagegen konnten die vielen Vögel im Pfarrgarten die Samen der schon verblühten Blumen fressen.

Im Winter waren die Sonnenblumenkerne längst verspeist, aber die Schicht aus Blättern und vertrockneten Stängeln bot vielen kleinen Tieren und Insekten einen Überwinterungsplatz.

Kurz vor Beginn des nächsten Frühjahrs, Anfang März 2021, haben wir vorsichtig die abgestorbenen Stängel und die Blätter entfernt. Nun konnten die Samen, die im vergangenen Herbst aus den verblühten Blumen herausgefallen waren, erneut keimen und wachsen.
Ein paar Stängel haben wir stehen gelassen, denn die Wildbienen fangen schon im Frühling an, neue Nester zu bauen. (22.03.3021)

Jana Köbsch

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Advent und Weihnachten in Kreischa

Unglaublich, aber leider wahr – ein Virus, dessen Name wir am liebsten alle nicht mehr hören wollen, beherrscht die ganze Welt, hält sie in Atem oder richtiger: nimmt ihr diesen, im schlimmsten Fall! Besuchsverbote; geschlossene Läden, Gaststätten, Kultureinrichtungen; heruntergefahrenes Leben; wachsende Aggression; Zweifler, Verleugner auf der einen Seite; Überforderte, Gefährdete, Einsame, „Positive“ auf der anderen Seite. Dass es sich zum Jahresende so zuspitzen wird, hatte ich nicht für möglich gehalten. Wie also Advent und Weihnachten gestalten, das war die Frage und Herausforderung, vor der wir alle, auch die Kirchgemeinden standen. Not macht bekanntlich erfinderisch und so entstand ein virtueller Adventskalender auf unserer Kirchspielseite im Internet. Vom 29.11.20 – 06.01.21 versteckte sich hinter einem schönen Foto jeweils ein wunderbarer Beitrag – Gelesenes, Gesungenes, Musiziertes – mit viel Liebe und Mühe dargeboten, aufgenommen, zusammengeschnitten und internetfähig bearbeitet. Jeden Morgen und das war manchmal schon 4:30 Uhr vor dem Frühdienst, war ich gespannt darauf. Mein Herz ist voll Lob und Dank an euch/Sie alle, die daran beteiligt waren, Kinder und Erwachsene, die Namen standen jeweils mit dabei, auch Dank an die „Techniker“. Ich hoffe, dass ganz viele dieses Angebot nutzten! (Noch ist es abrufbar!)
Ein weiteres Angebot war die „Offene Kirche im Advent“, immer montags – samstags 18:00 – 18:30 Uhr, eine ziemlich kurzfristige Idee, für die sich aber genügend Leute zur Übernahme eines oder mehrerer Abende einschrieben. Auch hier vielen Dank an alle, die diese Zeiten gestalteten. Ich habe nicht alle Abende besuchen können, aber die, die ich erlebte, waren sehr schön mit Advents-/Weihnachtsmusik, mit Geschichten nachdenklich, fröhlich, mit Meditation, mit Wissenswertem, mit Historischem, mit Stille. Es waren für mich besondere Zeiten und schön, dass es auch genutzt wurde und immer Besucher da waren!
Auch für die Christfesttage mussten Entscheidungen getroffen werden, wie unsere Gottesdienste/Vespern ablaufen könnten. Die Kirchgemeindevertretung entschied, auf Grund der hohen Inzidenzzahlen, dass keine herkömmlichen Gottesdienste stattfinden sollen, aber die Kirche am Heilig Abend von 14:30 – 18:00 Uhr und 21:00 – 22:00 Uhr und am 25.12. von 17:00 – 18:00 Uhr geöffnet wird zur Besichtigung, zur Stille, zum Hören eines 10-minütigen Programmes. Danke an die Spenderin des Baumes und an alle Helfer, die den Baum aufstellten, schmückten, die Kirche mit den Kerzen zum Leuchten brachten, das Band bespielten, die Krippe gestalteten und aufbauten, die Kirchnerdienste übernahmen und nicht zuletzt an alle Besucher – fürs Kommen, fürs Einhalten der Vorschriften und Abstände, für Gespräche.
Christus kam auf die Erde, wurde Mensch! Ein Wunder für dich und mich! Die Rettung für dich und mich! Das Hingehen zur Krippe ist Weihnachten – damals wie heute!
Und der Engel sprach: “Fürchtet euch nicht!“ Nehmen Sie diese „Ansage“ für sich mit ins Neue Jahr!

Annemarie Würzberger

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Der vierte König ist noch nicht ganz angekommen!
Foto von der Weihnachtskrippe, die in der Kreischaer Kirche aufgebaut ist. (K. Wrana)

Die Figuren (Ein Holzscheit als Körper, Stoffreste verkleiden diesen, der Kopf aus einer Styroporkugel, welche ummantelt wurde mit Gipsbinden) sind zur Weihnachtsgeschichte vor Jahren im ElternKindKreis entstanden. Der Stall wurde mit Hilfe von Jana Köbsch und Kerstin Wrana gebunden und die ganze Landschaft gehörte dieses Jahr zur Ausgestaltung der Kreischaer Kirche für das Weihnachtsfest dazu.
Der vierte König ist noch nicht ganz angekommen. Wer gern wissen möchte, was es mit dem vierten König auf sich hat, der öffne im virtuellen Adventskalender das Türchen vom 6. Januar.

Kerstin Wrana

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Bibelstundenausfahrt nach Löbau

Zu unserer diesjährigen Tagesfahrt starteten wir am Sonnabend, den 08.08.2020. Mit 10 Teilnehmern unserer Gruppe fuhren wir in Kreischa los. Die organisatorische Planung des Tages hat das Ehepaar Werner übernommen.

Unser erstes Ziel war der König-Friedrich-August-Turm auf dem Löbauer Berg – 448 Meter ü.d.M. Nach 120 Stufen mit 3 Galerien in 12, 18 und 24 m Höhe erwartete uns ein reizvoller Blick über die Stadt Löbau und das Oberlausitzer Bergland. Dieser gusseiserne Turm ist in seiner Bauweise in Europa einzigartig. Wir fanden das gesamte Bauwerk ein beeindruckendes Kunstwerk. Matthias berichtete uns ausführlich über die industrielle Entwicklung, die Geschichte und das Leben der Menschen vor Zeiten in dieser kleinen Industriestadt.

Bevor es zum zweiten Ziel des Tages ging, konnten wir uns an einem schattigen Plätzchen im Biergarten erholen. In geselliger Runde und bei leckerem Essen, ließen wir es uns gut gehen.

Weiter ging es zum „Schminke Haus“. Wir freuten uns, dass hier nun auch unser Pfarrer mit seiner Frau dazu kam. Um 14 Uhr begann die Führung, zunächst im geschmackvoll gestalteten Garten. Wir erfuhren einiges aus dem Leben der Familie Schminke aber auch über die wirtschaftliche Entwicklung des Fabrikanten und Chefs der Löbauer Nudelfabrik. Das Haus Schminke wurde von 1930 -1933 erbaut und zählt weltweit zu den wichtigsten Häusern der klassischen Moderne. Das Ehepaar Schminke entwickelte gemeinsam mit dem Architekten Hans Scharoun dieses extravagante und zugleich funktionelle Anwesen, das wie ein Dampfer gestaltet ist. Nach eineinhalb Stunden interessanter Führung  wurden die Lebensgeister im Eiskaffee am Markt wiederbelebt.

Danach verließen wir Löbau und es ging weiter nach Göda. Wir sahen uns die besonders außergewöhnlich und beeindruckend gestaltete Kirche an. Friedrich Press, Bildhauer und Kirchenraumgestalter hat hier sein Wirken hinterlassen. Den besinnlichen Abschluss in dieser Kirche gestalteten das Ehepaar Knepper.

Es war für uns ein erlebnisreicher, wunderbarer Sommertag. Im Namen aller Teilnehmer möchte ich den Organisatoren für die liebevolle und vielfältige Gestaltung des Tages danken. (22.08.2020)

Renate Gräßer

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