Kreischa

Gemeindeleben

Tagesfahrt der Bibelstundengruppe Kreischa nach Tharandt am 7. September 2019

Wir hatten uns gewünscht, in diesem Jahr u.a. den Forstbotanischen Garten in Tharandt zu besuchen. Der Tag begann recht trüb und regnerisch. Wir starteten kurz nach 10 Uhr frohen Mutes und voller Erwartungen. Zunächst trafen wir uns zur Besichtigung der Bergkirche, wo wir freundlich empfangen wurden. Den Namen „Kirche zum heiligen Kreuz “ trägt die Ev.-Luth. Kirche seit 1927. Damals wurde die wertvolle Kreuzigungsgruppe am Altar wieder aufgestellt. Die letzte Renovierung sowie Restauration der Orgel ist erst kürzlich geschehen. Wir bestaunten und erfreuten uns an der gelungenen Ausstrahlung im Inneren dieses ehrwürdigen Hauses.

Gleich neben der Kirche befindet sich die Burgruine. Die noch teilweise gut erhaltenen Mauern erinnern an damalige Zeiten. Das 1858 erbaute Stadtschloss wurde in unmittelbarer Nähe errichtet. Seit 2002 ist es im Privatbesitz und wird schrittweise saniert. 

Nach all diesen Informationen kehrten wir in den unterhalb des Schlosses gelegenen Burgkeller ein. Die Gaststätte wird von einem russischen Gastwirt betrieben. Es lohnt sich, hier einmal einzukehren.

Weiter ging es nun in den Forstbotanischen Garten. Der Garten wurde 1811 gegründet und hat eine Größe von ca. 34 h. Eine interessante Führung vermittelt uns die Geschichte des Botanischen Gartens und einiges über außergewöhnlichen Baumarten, Pflanzen sowie über die Gestaltung dieses Areals. Zwischen den Bäumen bot sich immer wieder ein herrlicher Blick über Stadt bzw. Landschaft von Tharandt. Nach 1,5 h Führung war eine Pause angebracht.

In Fördergersdorf wurde extra für uns der Gemeindesaal offen gehalten. In froher Runde konnten wir uns an selbstgebackenem Kuchen sowie Kaffee und Tee erfreuen.

Den Abschluss bildete die Besichtigung der Jakobikirche in Wilsdruff. Die Jakobikirche ist eine der ältesten Dorfkirchen im sächsischen Raum. Sie wurde letzten Erkenntnissen zufolge Mitte des 12. Jahrhunderts an der Kreuzung bedeutender Wege als Kaufmannskirche im damaligen Wilandesdorf noch vor der eigentlichen Stadtgründung von Wilsdruff erbaut. Seit Jahren bewährt sich die Jakobikirche nicht nur als kultureller Veranstaltungsort, sondern auch als Autobahnkirche unter dem Motto: „Auftanken für die Seele.“

Nach einer Andacht in dieser Kirche fuhren wir mit Dank und Freude wieder nach Kreischa zurück. (02.12.2019)

Renate Gräßer


Rückblick auf Kreischaer Gottesdienste

Jahrmarkt in Kreischa (Bildquelle: Gerd Göpfert)

Unser diesjähriger Jahrmarktsgottesdienst stand unter dem Thema „Frieden“ und wurde von Pfr. Dr. Beyer, dem Possendorfer Posaunenchor und Konfirmanden der 7. Klasse gestaltet. Es jährte sich der Beginn des 2.Weltkrieges und unsere Welt wird heute wieder zunehmend friedloser, der Ton rauher, das Miteinander in der Gesellschaft kälter. Deshalb das gewählte Thema also brandaktuell. Frieden geht nicht von allein! Hier einige Gedanken von der Predigt: Was hat es mit dem Frieden der Welt auf sich? Wenn jemand nur „seinen“ Frieden haben will oder etwas nur „um des lieben Friedens willen“ tut, ist das nicht überzeugend! Frieden wird möglich, wo wir bereit sind zu vergeben, Luft zum Atmen lassen, Raum zum Leben geben, Liebe üben. Jesus sagt: “Meinen Frieden gebe ich euch!“ Das ist ein Geschenk, die Aussicht auf diesen Frieden – ohne Kampf, ohne Sieg, ohne Niederlagen – kann uns beflügeln und befähigen. Lasst uns Frieden schaffen im Kleinen und im Großen! Danke für diesen Gottesdienst und die Gemeinschaft!
Am 24.9. besuchte ich den Gottesdienst im AGO-Heim, ein kleiner Erntedankgottesdienst in Gemeinschaft von Jung und Alt. Thema war die Geschichte des reichen Kornbauern, der seinen Reichtum nicht teilen wollte. Pfarrerin Rentzing erzählte positive Beispiele vom segenbringenden Teilen und gab den Bewohnern und Bewohnerinnen mit auf den Weg, Freude zu teilen. An dieser Stelle vielen Dank an Fr. Rentzing und Herrn Hertel für ihre Dienste im Kreischaer Seniorenheim und liebe Grüße an alle Bewohner und alle Pflegenden! Mögen Sie Gottes Segen und Nähe spüren!
Auch der „große“ Erntedankgottesdienst in unsrer Kirche war sehr gut. Pfarrerin Rentzing, Frau Wrana, viele Kinder, Kantor Weyer und die Sommerkantorei ließen uns einen lebendigen Gottesdienst erleben. Das Anspiel der Kinder verdeutlichte anschaulich, was wir selbst geschenkt bekommen, wenn wir teilen. Danke euch allen! (02.12.2019)

Annemarie Würzberger


Rückblick auf unser Kreischaer Gemeindefest

Am 16.06.19 waren wir alle ab 14:00 Uhr zum Gottesdienst mit Taufgedächtnis und anschließendem Fest eingeladen. Der biblische Petrus beschäftigte viele Kinder bereits zu den Kindererlebnistagen und deshalb wurde er auch nochmal zum Thema dieses Tages gewählt. Pf. Dr. Beyer, Kerstin Wrana, Christoph Weyer und viele Kinder gestalteten den Gottesdienst. Sie ließen Lebens‐ und Arbeitsstationen von Petrus in Bildern, Anspielen und Musik lebendig werden. Alle Kinder, die ihren Tauftag im ersten Halbjahr haben, wurden vorn gesegnet und viele brachten dazu ihre eigene Taufkerze mit, die auf dem Altar angezündet wurde.
Beim anschließenden Fest im Pfarrhaus mussten/durften die Petrus‐Bilder nochmal gepuzzelt werden, um den Sitz‐Platz zu finden an verschiedenfarbigen Tischen. Für 80 Gäste reichte der Platz gar nicht, aber dank des herrlichen Wetters konnte schnell nach draußen erweitert werden… Nach dem leckeren Kaffeetrinken gab es Beiträge aus mehreren Gemeindegruppen, z.B. Singen, angeregt von der Frauenstunde, Spiele von der JG für die Kinder rund ums Pfarrhaus, Fische gestalten von der Kirchgemeindevertretung, die Buchstaben P E T R U S in verschiedenen Rätseln und Aktionen untergebracht von der Kantorei, besondere Fragen vom Bibelhauskreis ‐ mit Aufstehen, wenn es zutrifft (z.B.: alle, die Haustiere haben; oder: alle, bei denen 4 Generationen unter einem Dach wohnen…), ein Kurzbericht von den Ergebnissen der AG Gemeindeaufbau, wie unsere Kirchgemeinde lebendig und für Fremde einladend wird oder bleibt und wir Menschen „fischen“ können, genau wie Petrus…


Auch Zeit für Gespräche, ernst und heiter, oder mit Jemandem, den man noch nicht oder wenig kannte, gab es … Danke an alle Gäste fürs Kommen, an alle Helfer, Akteure, Vor‐ und Nachbereiter, an alle Kuchenspender, ich hoffe und glaube, dass es allen gefallen hat und dass weitere Gemeindefeste folgen…

Annemarie Würzberger

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