Herzlich Willkommen

im Ev.- Luth. Kirchspiel Kreischa-Seifersdorf!
Wir freuen uns über Ihren Besuch hier auf der Internetseite unseres Kirchspiels.
Unser Kirchspiel liegt südlich vor den Toren der Stadt Dresden. Zum Kirchspiel gehören seit 2007 die Gemeinden Kreischa, Oelsa, Possendorf, Rabenau und Seifersdorf. Alle Gemeinden zusammen zählen etwas mehr als 3.200 Gemeindeglieder. Damit sind wir nach Freiberg die größte Gemeinde in unserem Kirchenbezirk.
Auf unserer Internetseite erhalten Sie Einblick in die verschiedenen Gemeindebereiche. Hier können Sie sich über aktuelle Gemeindekreise, Gottesdienste und Veranstaltungen informieren. Außerdem finden Sie hier auch Zugang zur Arbeit des Freundeskreises der Kirchenmusik e.V., der unser Kirchspiel bereichert.
Schauen Sie sich um! Wir hoffen, unter den vielen Möglichkeiten und Angeboten finden Sie auch etwas, das Sie anspricht. Unter dem Menüpunkt „Kontakte“ können Sie auch direkt einen Ansprechpartner für Ihr Anliegen finden.

Ihre Pfarrerin Annette Kalettka


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die kommenden Wochen sind die intensivsten im Kirchenjahr. Nach den „7 Wochen ohne“ bricht sich das Leben wieder Bahn in ganzer Fülle und will umweht sein und sich forttragen lassen weit über den Frühling hinaus …
Der März wird getragen von den Wochen der Passionszeit. Wir halten inne und wir halten auch hier und dort an, machen Station, um nachzudenken, was uns persönlich belastet, was unser Leben leidvoll macht. Uns bewegt in den Wochen auch, was in der Welt ertragen und gelitten wird. Wir sind zornig über die, die Leid bewusst und auf unfassbare Weise verursachen. Wir bewegen in diesen Wochen Glaubenssätze, die sagen: Jesus hat den Tod am Kreuz auf sich genommen in seinem Mit‐Leid für Menschen, für die Schöpfung im Ganzen, für Gott. Das Kreuz steht für Gottes Barmherzigkeit. Es steht auch für Gottesferne – auf jeden Fall am Karfreitag. Jesus selbst schreit aus sich heraus: mein Gott, mein Gott – warum hast du mich verlassen? (Psalm 22)
Ostersonntag geht die Sonne wieder auf. Licht bricht sich durch die Dunkelheit und das Leben ist stärker als jeglicher Tod. Christus ist auferstanden! Christus ist aufgestanden, hinausgegangen aus dem Grab, wieder gekommen ins Leben.
Die Osterwochen sind voller Farben, Lust und Lebendigkeit, verbunden mit Frühlingsgefühlen und einem großen JA zum Leben.
Zwischen Karfreitag und Ostersonntag ist der geheimnisvolle Samstag, der Karsamstag. Im Glaubensbekenntnis heißt es: … gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, … (Apostolisches Glaubensbekenntnis)
Wie mag er ausgesehen haben, der Karsamstag? Vielleicht so?

Karsamstagslegende
Seine Dornenkrone
Nahmen sie ab
Legten ihn ohne Würde ins Grab.
Als sie gehetzt und müde
Am andern Abend wieder zum Grabe kamen
Siehe, da blühte
Aus dem Hügel jenes Dornes Samen.
Und in den Blüten, abendgrau verhüllt
Sang wunderleise
Eine Drossel süss und mild
Eine helle Weise.
Da fühlten sie kaum
Mehr den Tod am Ort
Sahen über Zeit und Raum
Lächelten im hellen Traum
Gingen träumend fort.

Berthold Brecht

in: Die Gedichte, Suhrkamp 2004

Durch die Maiwochen weht dann Gottes Geist. Pfingsten ist das Fest, das uns aufleben lässt, vielleicht auch umtreibt. Wind und Feuer und auch die Taube sind Zeichen von Gottes Geist. Rot ist angesagt als Farbe der Liebe und der Leidenschaft. Gottes Geist will uns beleben. Will uns aufmerksam machen auf die Vielfalt des Lebens und darauf, wie wertvoll und wichtig Leben ist. Gottes Geist möchte uns begleiten bei allem, was wir tun und lassen, denn Gottes Geist schenkt uns auch Weisheit, Geduld und inneren Frieden.
Wir freuen uns, mit Ihnen in den kommenden Wochen unterwegs zu sein und die Feste des Kirchenjahres in ihrer Bedeutung und Tiefe gemeinsam zu erfahren und zu feiern.

Im Namen aller Mitarbeitenden unseres Kirchspiels grüßt Sie

Pfarrerin Anette Kalettka

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