Herzlich Willkommen

im Ev.- Luth. Kirchspiel Kreischa-Seifersdorf!
Wir freuen uns über Ihren Besuch hier auf der Internetseite unseres Kirchspiels.
Unser Kirchspiel liegt südlich vor den Toren der Stadt Dresden. Zum Kirchspiel gehören seit 2007 die Gemeinden Kreischa, Oelsa, Possendorf, Rabenau und Seifersdorf. Alle Gemeinden zusammen zählen etwas mehr als 3.200 Gemeindeglieder. Damit sind wir nach Freiberg die größte Gemeinde in unserem Kirchenbezirk.
Auf unserer Internetseite erhalten Sie Einblick in die verschiedenen Gemeindebereiche. Hier können Sie sich über aktuelle Gemeindekreise, Gottesdienste und Veranstaltungen informieren. Außerdem finden Sie hier auch Zugang zur Arbeit des Freundeskreises der Kirchenmusik e.V., der unser Kirchspiel bereichert.
Schauen Sie sich um! Wir hoffen, unter den vielen Möglichkeiten und Angeboten finden Sie auch etwas, das Sie anspricht. Unter dem Menüpunkt „Kontakte“ können Sie auch direkt einen Ansprechpartner für Ihr Anliegen finden.

Ihre Pfarrerin Annette Kalettka


Liebe Leserinnen und Leser,

der Monatsspruch für den Monat März ist ganz kurz und lautet:
„Jesus Christus spricht: Wachet!“

Wachet! bzw. Wachet auf! So werden wir auch von den Umweltschützern gewarnt.
Wachet über den CO2 Ausstoß und damit über das Klima!
Wachet über die Ressourcen! Lebt nachhaltig und spart Energie, damit eure Kinder auch noch ein normales Leben führen können, so hören wir es oft.
Ein großes Thema in unseren Tagen ist die ökologische Debatte. Auch in unserem Kirchspiel wollen wir uns in diesem Jahr mit dem Thema Bewahrung der Schöpfung und Nachhaltigkeit beschäftigen. Dabei sollten wir bedenken, dass wir nicht nur für die Ökologie dieser Welt sondern auch für die Ökologie unserer Herzen Verantwortung tragen. Die Digitalisierung unseres Alltags greift um sich; fast alle Menschen, denen wir begegnen, ob alt oder jung, schauen auf ihre Handys. Wir schreiben uns kurze Nachrichten, aber leider sehr belanglos. Tiefsinnige Gespräche werden leider immer seltener geführt. Wir sterben ab, wenn wir keine emotionalen Beziehungen mehr haben. So wie dieser Planet Schutz braucht, so brauchen auch unser Herz und unsere Seele Schutz. Im Buch der Sprüche lesen wir: „Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens.“ Unser Herz zu bewahren, das sollte bei uns Christen Priorität haben. Wie können wir unser Herz schützen? Unsere Gesellschaft ist reich aber kühl. Unser Herz sehnt sich nach Gemeinschaft, aber meidet jede Berührung. Wir sind bindungsunfähig geworden, aus Vorsicht verletzt zu werden. Doch jeder Mensch ist im Leib seiner Mutter entstanden, und hat vom ersten Moment diese Bindung, diese Verbundenheit, diese Sicherheit gespürt. Durch die Nabelschnur ist er direkt mit der Mutter verbunden. Verbundenheit bewahrt unser Herz. Umso konkreter die Verbundenheit ist, umso sicherer wird unser Herz sein. In dem Wort Verbundenheit steckt das Wort BUND. Wir leben in einer Zeit, wo Bündnisse immer weniger gelten und Bindungen seltener geschlossen und oft wieder aufgelöst werden. Man will sich nicht mehr binden. Weder an ein Versprechen noch an eine Person, weder an eine Verpflichtung noch an eine Institution. Das macht einsam. Wussten sie schon, dass Einsamkeit das Risiko eines frühen Todes beinhaltet? Stärken Sie Ihre Herzensverbundenheit mit den Menschen um sich herum und leben Sie echte Beziehung auch in der Gemeinde. Wissen Sie, warum gemeinsame Familienfeste so stärkend sind? Weil sie der Spiegel von echten Beziehungen sind. Lassen Sie sich das Herz berühren von unserem großen Gott und haben Sie mehr Berührung mit ihm in unserer berührungsarmen Kultur. An dieser Stelle Wachsamkeit an den Tag zu legen und nachhaltig zu leben, ist ebenso der Weg des Segens für uns, wie der Einsatz für die bedrohte Natur. Möge uns das in der vor uns liegenden Passionszeit neu bewusst werden und unsere Herzen ergreifen.

Ihre Pfarrerin

Maria Theresia Rentzing

(21.02.2020)

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