Herzlich Willkommen

im Ev.- Luth. Kirchspiel Kreischa-Seifersdorf!
Wir freuen uns über Ihren Besuch hier auf der Internetseite unseres Kirchspiels.
Unser Kirchspiel liegt südlich vor den Toren der Stadt Dresden. Zum Kirchspiel gehören seit 2007 die Gemeinden Kreischa, Oelsa, Possendorf, Rabenau und Seifersdorf. Alle Gemeinden zusammen zählen etwas mehr als 3.200 Gemeindeglieder. Damit sind wir nach Freiberg die größte Gemeinde in unserem Kirchenbezirk.
Auf unserer Internetseite erhalten Sie Einblick in die verschiedenen Gemeindebereiche. Hier können Sie sich über aktuelle Gemeindekreise, Gottesdienste und Veranstaltungen informieren. Außerdem finden Sie hier auch Zugang zur Arbeit des Freundeskreises der Kirchenmusik e.V., der unser Kirchspiel bereichert.
Schauen Sie sich um! Wir hoffen, unter den vielen Möglichkeiten und Angeboten finden Sie auch etwas, das Sie anspricht. Unter dem Menüpunkt „Kontakte“ können Sie auch direkt einen Ansprechpartner für Ihr Anliegen finden.

Ihre Pfarrerin Annette Kalettka


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Alles hat seine Zeit, so lesen wir im Buch des Predigers im 3. Kapitel:
„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreisen was gepflanzt ist, hat seine Zeit; Töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit; lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit…
Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.“
Dieser letzte Vers, und zwar Prediger 3,11, ist uns als Monatsspruch für den Monat September vorgegeben. Ein wunderbarer Spruch aus unserer Bibel. Gerade haben wir einige unserer Kinder die erste Woche in die Schule begleitet. Der eine oder andere von den Eltern ist an den ersten Tagen noch bis zur Türe des Klassenzimmers mitgegangen. Nun sind unsere Kleinen auch schon wieder größer und brauchen uns nicht mehr so sehr. Loslassen und Vertrauen ist für Eltern angesagt. Schulanfang ‐ eine aufregendes Ereignis für junge Familien. Jedem Anfang wohnt eine gewisse Faszination inne. Aber dann – wenn auch das Neue alltäglich wird? Aber dann – wenn das Lernen nicht so problemlos funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben?!? Aber dann – wenn wir Eltern nicht mehr die ganze Aufmerksamkeit unserer Kinder genießen?! Was ist dann?
Oder bei unseren Großen! Gerade waren sie noch bei uns. Nun haben sie das Abitur bzw.: den Schulabschluss in der TASCHE und gehen in die weite Welt. Es heißt Abschied nehmen und loslassen. Da kann es schon sein, dass auch Tränen fließen. Plötzlich ist es ruhig geworden, um uns herum. Wir sitzen als sehr kleine Familie oder gar allein am Abendbrottisch.
Oder wie sieht es bei uns Erwachsenen aus? Lange haben wir uns auf den Urlaub gefreut, ihn vorbereitet und sind in Gedanken schon dort gewesen. Nun ist diese schöne gemeinsame Zeit schon wieder vorbei. Der Alltag hat uns wieder. Es heißt wieder früh Aufstehen, Fertigmachen, Losgehen und nach nur einer Woche sind wir im Alltagstrott drin.
ALLES HAT SEINE ZEIT… ein weiser Ausspruch
Genau dann brauchen wir, jemand, der uns trägt, der uns unter die Arme greift und uns liebt, genauso, wie wir eben sind. Im Familiengottes-dienst zum Schulanfang, bei dem im Altarraum ein großes Schiff aufgebaut war, sagte ein JUNGE auf die Frage, wer uns denn in der Schule begleitet: „Jesus ist der Kapitän unseres Schiffes, in dass wir als Schulanfänger eingestiegen sind.“ Ja, so ist es: Gott ist da und gibt uns Kraft. Es kann sein, dass er plötzlich ganz leis zu uns sagt: „Komm mein geliebtes Kind, du bist nicht allein. Ich bin da. Merkst Du es nicht, dass Du in meiner Hand sicher durch diese neue, andere Zeit gehen kannst?“ Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit. In diesem Sinne eine gute Zeit.

Pfarrerin Maria Rentzing

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