Herzlich Willkommen

im Ev.- Luth. Kirchspiel Kreischa-Seifersdorf!
Wir freuen uns über Ihren Besuch hier auf der Internetseite unseres Kirchspiels.
Unser Kirchspiel liegt südlich vor den Toren der Stadt Dresden. Zum Kirchspiel gehören seit 2007 die Gemeinden Kreischa, Oelsa, Possendorf, Rabenau und Seifersdorf. Alle Gemeinden zusammen zählen etwas mehr als 3.200 Gemeindeglieder. Damit sind wir nach Freiberg die größte Gemeinde in unserem Kirchenbezirk.
Auf unserer Internetseite erhalten Sie Einblick in die verschiedenen Gemeindebereiche. Hier können Sie sich über aktuelle Gemeindekreise, Gottesdienste und Veranstaltungen informieren. Außerdem finden Sie hier auch Zugang zur Arbeit des Freundeskreises der Kirchenmusik e.V., der unser Kirchspiel bereichert.
Schauen Sie sich um! Wir hoffen, unter den vielen Möglichkeiten und Angeboten finden Sie auch etwas, das Sie anspricht. Unter dem Menüpunkt „Kontakte“ können Sie auch direkt einen Ansprechpartner für Ihr Anliegen finden.

Ihre Pfarrerin Annette Kalettka


Liebe Mitglieder unserer Kirchgemeinden,

der erste September ist der Weltkindertag und in der weltweiten Kirchenfamilie – der Ökumene – der Tag der Schöpfung. Beides passt gut zusammen. Denn Kinder sind besondere Früchte – und auch Früchtchen 😉 – in Gottes bunter Welt. Der September betont mit den Erntedankfesten, wie kostbar Gottes Welt ist. Mit unendlicher Dankbarkeit im Herzen dürfen wir Menschen teilhaben an diesen Kostbarkeiten. Gleichzeitig macht uns so ein Tag bewusst, wie zart und zerbrechlich diese Erde mit all ihren Schätzen ist. Nicht selten sind wir Menschen diejenigen, die ohne Nachzudenken unsere Mitgeschöpfe überfordern, missbrauchen, für unsere
Interessen bedenkenlos nutzen. Immer wieder sind Stimmen zu hören, die unsere Verantwortung für die nächsten Generationen wach rufen wollen. Eine solche Stimme finden wir im 90. Psalm: Gott, du bist unsere Zuflucht für und für. Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. (Ps 90, 1+2).
Im Oktober runden wir das Jubiläumsjahr zum Gedenken an den Beginn der Reformationsbewegung in Deutschland ab. Paulus sagt (Apg 26,22): Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei Groß und Klein. Paulus´ Lebens- und Glaubensgeschichte ist vielen von uns bekannt. Seine Glaubenswende lässt ihn aufrecht durchs Leben gehen. Er steht fest auf beiden Füßen und kann nicht anders, als für seinen Glauben einzustehen. – Luther fühlte ähnlich. Sein eifriges Lesen und Studieren der biblischen Schriften überzeugten ihn zutiefst von Gottes Liebe und Gnade, so dass auch er in einem entscheidenden Moment seines Lebens sagte: Hier stehe ich und kann nicht anders. Diese mutigen Eingeständnisse hatten Folgen bei vielen weiteren Menschen – bei Männern und Frauen, in verschiedenen Ländern, zu verschiedenen Zeiten bis zum heutigen Tag.
In unserer gegenwärtigen Zeit sind wir eingeladen und auch gefordert, fest auf dem Boden zu stehen, mutig für unsere Überzeugungen einzustehen und unsere Eingeständnisse mit anderen zu teilen. Unser Blick auf das Reformationsjubiläum ist ein Blick nach vorn. Die Früchte des intensiven Erinnerns, Feierns und Nachdenkens der Lutherdekade mögen nun reifen und uns in den kommenden Jahren versorgen mit frischen Ideen, mit Schwung, Lust und Liebe an Gott und der Welt.
Der November mit seinen langen dunklen Abenden schenkt uns Ruhe und erinnert uns an Menschen und Geschichten der Vergangenheit. Dieser Herbstmonat hat in der Historie unseres Landes viele Spuren hinterlassen – die meisten sind weniger schön. Doch alle Spuren führen zu dem Thema Frieden. So nehmen wir uns in den Wochen Zeit, um für Frieden zu beten in unseren Familien und Gemeinden, in unseren Orten, in unserem Land und der Welt. Wir beten auch für den ewigen Frieden, den wir allen wünschen, von denen wir uns in diesem Jahr verabschieden mussten.
Für die kommenden drei Monate wünsche ich uns Gottes Segen und Begleitung bei allem, was wir tun und auch lassen.

Im Namen aller Mitarbeitenden unseres Kirchspieles grüßt Sie
Pfarrerin Annette Kalettka

 
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Im Dezember hat mich der Kirchenvorstand zum neuen Pfarrer für das Kirchspiel gewählt. Die lange Zeit seitdem war einerseits notwendig, um die Pfarrwohnung herzurichten; andererseits ist sie mir (und vielleicht auch Ihnen) recht lang geworden. Aber nun ist es bald soweit: Im Juli beginnt mein Dienst bei Ihnen, und ich freue mich darauf. Die erste Zeit wird vor allem dem Kennenlernen gewidmet sein, ein paar Informationen über mich sollen Sie aber schon vorab erhalten:
Ich bin 1963 geboren, in einer Pfarrfamilie aufgewachsen und habe in Leipzig, Berlin und Washington Theologie studiert. Meine bisherigen Pfarrstellen waren im Radeberger Land und in Olbernhau. Die 5 Kinder, die ich mit großgezogen habe, sind inzwischen erwachsen. Meine Frau Juliane arbeitet als Musikpädagogin; wir verreisen gern gemeinsam, aber ich bin auch oft mit dem Fahrrad unterwegs. Ich bin gespannt auf die vielen Begegnungen, auf spannende Projekte, auf das gemeinsame Bauen am Reich Gottes.

Ihr Pfarrer Martin Beyer

 

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