Rabenau

Enthüllung Gedenkstein an der Luthereiche am Mühlberg

Trotz des großen Sturmes ließen es sich etliche der Gottesdienstbesucher am 29.10.2017 nicht nehmen, bei der Enthüllung eines Gedenksteins anlässlich des 500 jährigen Reformationsjubiläums am Mühlberg dabei zu sein.
„Herwart“ verhinderte zwar das Auftreten des Posaunenchores, aber mit lauter Stimme wurde dafür „ Eine feste Burg ist unser Gott“ gesungen.
2011 war an dieser Stelle bereits eine Eiche gepflanzt worden in Erinnerung an die einst auf dem Marktplatz befindliche Luthereiche. Nun hat der Rabenauer Künstler Olaf Klepzig hier noch einen Gedenkstein mit der Lutherrose, dem Wappen des Reformators, geschaffen. Für diese Arbeit, die er zudem auch noch ohne Honorar geleistet hat, gebührt ihm ein besonderer Dank.

Angelika Schütze, im Namen der Kirchgemeindevertretung Rabenau

Einweihung des Konfessionsdenkmals

2017 – das Jahr in dem wir in vielfältiger Form in unserem Kirchspiel an Luther und die Reformation vor 500 Jahren erinnert haben. Ein besonderer Höhepunkt für uns in Rabenau war die Einweihung des Konfessionsdenkmals am 17.September. Nach dem Erntedankgottesdienst zogen die Besucher bei herrlichem Sonnenschein in einer kleinen Prozession auf die Rabenauer Höhe. Dort hatten sich schon viele weitere Gäste eingefunden. Nach kurzen Ansprachen u.a. durch den Bürgermeister Herrn Paul und den Beigeordneten des Landrates Herrn Weigel wurde das umfangreich sanierte Denkmal feierlich enthüllt. Im Anschluss nahm Pfarrerin Frau Kalettka die Segnung des Denkmals vor. Kulturell umrahmt wurde die Feierstunde von den Posaunenchören Rabenau und
Oelsa sowie dem Chor der Stuhlbauerstadt Rabenau.
Nun noch etwas zum geschichtlichen Hintergrund dieses Denkmals. Die 95 Thesen Luthers fanden bei vielen Menschen großen Anklang und so breitete sich die Reformation rasch in ganz Deutschland aus. Der Streit um den rechten Glauben drohte das Kaiserreich zu spalten. Kaiser Karl V. wollte dies verhindern und berief deshalb 1530 den Reichstag in Augsburg ein.
Dazu ließ der sächsische Kurfürst eine Bekenntnisschrift zur Verteidigung der Reformation erarbeiten. Verfasser dieses Bekenntnisses war der Mitstreiter und Freund Martin Luthers Philipp Melanchthon. Nach dem Ort seiner Verlesung spricht man seitdem von der „Augsburger Konfession“. Als 1830 im damaligen Königreich Sachsen das 300jährige Jubiläum der Augsburger Konfession gefeiert wurde, nahmen das auch Rabenauer Bürger zum Anlass und stellten auf dem „Galgenberg“ zunächst einen Gedenkstein auf, der dann 1832 durch das Konfessionsdenkmal ersetzt wurde. Als 1874 der Gasthof „König Albert Höhe“ gebaut wurde, musste das Denkmal weichen und wurde an die Stelle gerückt, wo es heute noch steht. Zwar kamen im Laufe der Zeit viele Menschen hierher um die Aussicht zu genießen, doch das Denkmal verfiel.
Nun erstrahlt das Konfessionsdenkmal wieder in alter Schönheit. Auch der Platz um das Denkmal wurde grundlegend erneuert. Bänke laden zum Verweilen ein. Spazieren Sie einfach mal hinauf auf die „Höhe“.
Ein Besuch lohnt sich!
Angelika Schütze

Martinsumzug

Am 10.11.16 fand in Rabenau der Martinsumzug statt.
Viele Kinder kamen trotz des schlechten Wetters in die Kirche. In einem kurzen Anspiel, spontan gestaltet durch zwei junge Laienschauspieler, erfuhren die Kinder die Geschichte von Sankt Martin.
martinsumzug-rabenau-2016
Danach versammelten sich alle mit dicken Jacken und leuchtenden Lampions auf dem Marktplatz, um dem Reiter Martin und seinem Pferd durch Rabenau zu folgen.
Im Anschluss gab es selbst gebackene Hörnchen am Feuerkorb.
Dank der Unterstützung zweier Erzieherinnen des „Rabenauer Spatzennests“ konnten die Kinder noch kleine herbstliche Gestecke basteln. Vielen Dank dafür!