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Seniorenrüstzeit in Embach

Vom 25. September bis zum 2. Oktober 2021 fand wieder die Seniorenrüstzeit in Embach/Salzburger Land statt. Für viele der 44 Teilnehmer aus der Kirchgemeinde Dresden Ost und dem Kirchspiel Kreischa-Seifersdorf war dies schon eine mehrjährige Tradition, für mich war es Neuland. Aber schon beim Einsteigen in den Bus umgab mich eine warmherzige Atmosphäre, die sich im harmonischen Miteinander durch die ganze Woche zog.

Bei der Ankunft in Embach wurden wir im Sporthotel Unger von der Familie herzlich begrüßt.

Schon am nächsten Morgen begann der erste von fünf Ausflügen mit einer Fahrt nach Bad Hofgastein.
Wir feierten in der Evangelischen Heilskirche mit Frau Pfarrerin Mohr einen wunderschönen Sonntagsgottesdienst, konnten den dort in der Diaspora lebenden evangelischen Christen unsere Verbundenheit zeigen und ihnen ein volles Gotteshaus bescheren. Diese Kirche wurde im Jahre 1960 eingeweiht – im Gedenken an Martin Lodinger und die vertriebenen Protestanten aus Gastein zwischen 1525 und 1732.

Das tolle Wetter nutzten die meisten von uns, um anschließend mit der Schlossalmbahn zur Bergstation Kleine Scharte (2050 m) zu fahren und dort – je nach Lust und Kondition – zu wandern. Eine andere Gruppe wurde mit unserem Bus nach Bad Gastein gefahren. Die Empfehlung hieß: In einem reizvollen Seitental am Ortsrand kann man schön spazieren gehen. Der Zufall ließ aus diesem Vorhaben eine anderthalbstündige Pferde-Kutschfahrt werden.

Unser Wochen-Programm stellten wir nach demokratischer Umfrage zusammen. So wanderten wir am Montag am Fuße des Hochkönigs (2941 m), dem „Hausberg“ von Embach, und erlebten den „Almabtrieb“ der letzten Kühe ganz unromantisch im Hänger hinter dem Traktor. Die letzte Milch auf der Alm schmeckte hervorragend.

Am Dienstag wollten wir eigentlich die Filzmoos-Alm und den „Rossbrand“ (1770 m) erkunden, aber die Seilbahn hatte ihren Betrieb schon eingestellt. So planten wir kurzentschlossen vor Ort um, und der Bus brachte uns auf einer kurvenreichen Mautstraße bis zur Talstation der Dachsteingondel (1702 m).
Ein großer Teil der Gruppe wanderte von dort talabwärts nach Ramsau, andere genossen in der Höhe den beeindruckenden Blick in die Tauern und kamen mit dem Bus wieder ins Tal.

Auch der fleißigste Busfahrer braucht einen Ruhetag. Diesen nutzten wir, um in einer „Bibelarbeit“ die geistigen Anregungen von Pfarrer Dr. Beyer zum Thema RISIKO zu diskutieren und anschließend z.B. die Bade-, Sauna- und Sportmöglichkeiten im Hotel zu genießen.

Am Donnerstag wanderten wir auf der Loferer Alm und besuchten auf der Rückfahrt das idyllische Maria-Alm.
Unseren letzten Nachmittag verbrachten wir in Zell am See – einige machten eine Schiffrundfahrt, die meisten fuhren mit der Seilbahn auf die Schmittenhöhe (1965 m) – und so nahmen wir Abschied von der herrlichen Bergwelt.

Auch die Abende waren unterhaltsam: Kreistänze, ein Österreich-Beethoven-Abend, eine Andacht in der katholischen Kirche von Embach, eine Komödie in verteilten Rollen (Stegreif-Lesung), eine Film-Präsentation von der Gedenkvesper anlässlich des 50. Todestages von Rudolf Mauersberger und die spielerische Wiedergabe der Erlebnisse aus der letzten Woche rundeten die Tage ab.

Ein herzliches Dankeschön an die beiden Pfarrer, Gerhardt Uhle und Dr. Martin Beyer, für die perfekte Organisation, das unermüdliche Anstimmen von Liedern und die Verbreitung ständig guter Laune.
Danke auch an Frau Dr. Maria Schmidt, die mit ihrer täglichen Gymnastik – vor dem Hotel und unterwegs auf Parkplätzen – für unsere Fitness und gesunden Blutkreislauf sorgte, und an die Kaffee-Köchin Frau Mitteldorf, die zu den Pausen immer einen heißen Kaffee parat hatte.

Es war eine wunderschöne Woche, auf die ich mit Dankbarkeit zurückblicke. (30.11.2021)

Pia Reinhardt.

Hinweis: Die nächste Embach‐Fahrt ist für die Woche vom 1. bis 8.10.2022 geplant. Anmeldungen sind ab 1. März im Pfarramt Kreischa möglich.

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