Gemeindeleben

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KLEINERFamiliengottesdienst

KLEINERFamiliengottesdienst in Kreischa

Am 7. Juni trafen sich angemeldete Familien zum ersten Familiengottesdienst nach Corona in Kreischa. Wir dachten über „Wege“ nach. Was ist nötig, um seinen Weg zu finden und zu gehen? Wir hörten eine Geschichte, sangen Lieder und machten uns danach selber auf den Weg. Wir wollten die Vergangenheit einfangen und auf alten Wegen gehen. Die Zscheckwitzmühle war unser Ziel. Trotz des Regens fühlten wir uns in der Gemeinschaft sehr wohl – endlich wieder gemeinsam unterwegs sein!

Das Wetter schreckte uns nicht ab (Foto: Kerstin Wrana)

Der Weg war abenteuerlich … (Foto: Kerstin Wrana)

… und versperrt. (Foto: Kerstin Wrana)

„Flussüberquerung“ (Foto: Kerstin Wrana)

Hohe Brennnesseln waren kein Hindernis (Foto: Kerstin Wrana)


KLEINERFamiliengottesdienst in Rabenau am 5. Juli

Wir hatten im Juni so viel Freude mit dem Familiengottesdienst in Kreischa, so dass wir den „Wege“ Gottesdienst wiederholten. Die Auflagen durch Corona waren weiter gelockert, so dass viele sich auf den Weg machten und in die Kirche kamen, um danach ein Stück gemeinsam des Weges zu gehen.

In Rabenau ging die Wanderung über den Sagenweg … (Foto: Kerstin Wrana)

… zur weißen Bank, (Foto: Kerstin Wrana)

… zum Brautbett, über den Predigtstuhl und durch den Rabenauer Grund zurück. (Foto: Kerstin Wrana)

Es wurde das Rabenauerlied angestimmt, erzählt und Laurentia getanzt. (Foto: Kerstin Wrana)

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Mädchenfreizeit 2020:
 Simbabwe – wo nicht nur Giraffen und Zebras leben

In den Winterferien trafen sich vom 11. Februar bis 13. Februar 14 Mädchen von der 2. bis 8. Klasse aus allen Gemeinden unsers Kirchspiels. Gemeinsam haben wir viel über Land und Leute in Simbabwe erfahren. Faszinierende Bilder der fünf großen Tiere (Löwe, Büffel, Elefant, Nashorn, Flusspferd) gesehen. Vegetarische Sandwich – selbst gemacht – schmecken und sind gesund. Wie binde ich ein Baby auf den Rücken und schaffe ich es, einen Korb auf dem Kopf zu tragen? Immer wieder wurde musiziert mit einer Mäander-Trommel, Xylophon, E-Piano und Orffschen Instrumenten und viel gesungen, auch in den Landessprachen Shona und Ndebele. Steh auf! Nimm deine Matte und geh! – Jesus spricht klare Worte zu einem Gelähmten am Teich von Bethesda. Die biblische Geschichte lernten wir mit Egli-Erzählfiguren kennen.
In einem Film erzählte die Sängerin Prudence aus Simbabwe wie sie mit ihrer körperlichen Behinderung lebt, was oder wer ihr Kraft gibt und Mut macht öffentlich aufzutreten und andere mit ihren Liedern und ihrer kraftvollen Stimme anzusprechen. (26.02.2020)

Pfarrerin Kalettka

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Jugend-Gottesdienst zur Jahreslosung 2020

Kaum zu glauben wie voll die Kirchenscheune in Seifersdorf war am 07. Februar zum Jugendgottesdienst unseres Kirchenbezirkes Freiberg.

Kaum zu glauben, dass mehr als 20 Jugendliche unseres Kirchspiels beteiligt waren mit Musik und Gesang, Gebeten und Anspiel, Imbiss und Parken, Plakatgestaltung, Aufbauen + Aufräumen. Kaum zu glauben, wie Simon Leisner es verstand, alle einzubinden und jeder/ jedem zu zutrauen, Verantwortung für mindestens eine Aufgabe zu übernehmen. Kaum zu glauben wie konzentriert es war, als Jugendwart Falk Herrmann in die Tiefe ging bei der Jahreslosung:

Ich glaube, hilf meinem Unglauben (Mk 9, 24).

Kaum zu glauben, wie viele Eltern und ältere Kirchenmitglieder dabei waren. Kaum zu glauben, wie lange im Anschluss noch geplaudert wurde. Kaum zu glauben, dass die Band gleich engagiert wurde für das Jesus House in Glashütte (siehe www.evju-freiberg.de). – Spitze! Prima! Mein Unglaube an die nächsten Generationen wurde noch mehr getrübt. Wir Älteren glauben an Eure Fähigkeiten und Begabungen. Traut Euch selber etwas zu! Und drückt euch nicht! Kirche braucht Euch! Und Kirche will Euch! … Für 2021 denken wir an einen JuGo in der neuen Pfarrscheune in Possendorf mit der dortigen JG und den anderen aus dem Kirchspiel. (26.02.2020)

Pfarrerin Kalettka

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Seniorenfahrt nach Embach/Österreich 2019

Es wurde geladen – – Und wir kamen gerne!
43 Frauen und Männer starteten am 21.9.2019 in aller Frühe in unser Nachbarland Österreich. Am Horizont wurde es langsam hell und ein sonniger Tag kündigte sich an. Wie herrlich ist es, so in den beginnenden Morgen zu fahren. Unser Ziel war das kleine Bergdorf Embach im Salzburger Land, Nähe Zell am See. Es liegt auf einem Plateau, auf 1013 m Höhe, mit 1.500 Einwohnern. Vielen von der Gruppe ist es seit über 20 Jahren bekannt und natürlich v.a. das schöne Quartier „Embacher Sporthotel“. Hier wurden wir nach 10 stündiger Fahrt herzlich empfangen, und nachdem jeder sich frisch gemacht und sein Zimmer in Beschlag genommen hatte, ging es zu einem üppigen Abendessen. Wie sehr wurden wir in den kommenden Tagen verwöhnt, mit leckeren Speisen, guten Getränken und freundlichen Bedienungen.
Unsere beiden Pfarrer, Herr Uhle und Herr Beyer, hatten alles gut geplant, und so starteten wir am Sonntag zu einem Ev. Gottesdienst nach Bischofshofen. Eine kleine, einfache Kapelle empfing uns, wir hörten eine sehr gute Predigt, und wir haben natürlich tüchtig gesungen. Im Anschluss an den Gottesdienst überraschten uns die Frauen der Gemeinde draußen mit Kaffee und Kuchen, und es wurde viel erzählt, stellte sich doch heraus, dass verschiedene Leute dieser Gemeinde persönliche Verbindungen nach Dresden hatten.
Nach der Stärkung brachte uns unser Busfahrer Helmut sicher zum Jägersee, und wir konnten uns beim Rundgang endlich einmal die Füße vertreten. Nach dem reichlichen Abendessen gab es die traditionelle Vorstellungsrunde, die immer recht interessant ist, da wir uns untereinander mehr kennenlernten. Das tut einer Gruppe stets gut.
Nach einer erholsamen Nacht trafen alle, wie jeden Morgen in der Woche, pünktlich zum Frühstück ein, dem sich dann eine kleine Andacht anschloss, stellten wir uns doch immer unter den Segen des Herrn. Auch der regelmäßige Frühsport durfte nicht fehlen – ein herzliches Dankeschön an die uns begleitende Ärztin, Frau Dr. Schöne.
In den folgenden Tagen lernten wir die nähere und weitere Umgebung kennen und liefen mal nach „Maria Elend“, mal zum „Pilzegg“, oder um den Ort zu „Omas Laden“ usw. Petrus meinte es nicht sonderlich gut, er verwöhnte uns nicht übermäßig mit Sonnenschein. Aber auch bei Regen oder Nebel kann man Freude haben. So ging es am Montag Nachmittag bei ausgiebigem Regen nach Mittersill ins „Nationalparkmuseum“, hochinteressant und man lernte die Natur in ihrer Vielseitigkeit kennen.
Am Dienstag fuhr unser Bus zunächst nach Hallstatt (Hall weißt immer auf Salz hin), ein von Chinesen über-laufendes Städtchen, an dem wunderschönen Hallstädter See gelegen, umgeben von einer großartigen Bergwelt (Dachstein). Weiter ging es zum Gosausee und mit dem Lift zur Sonnenalm. Hier bot sich uns bei schönem Wetter ein überwältigender Anblick. In der Nacht hatte es auf den Höhen leicht geschneit und so blickten wir über grüne Almen und schroffe Felswänden hinauf zu den schneebedeckten Gipfeln.
Zu diesen Reisen gehören auch stets ein Vormittag mit „Bibelarbeit“ und Spielabende, Theateraufführung und Vorträge. Einen besonderen Abend bescherte uns Herr Beyer mit einem „Österreichabend“. Wir waren alle voller Erwartung, wurden dann aber überrascht und gefordert, denn Herr Beyer hatte ein Quiz vorbereitet mit Fragen zur österreichischen Geschichte. O, wie qualmten da unsere Köpfe, und so manches, was man einmal wusste, war vergessen. Und so hörte man dann – ach ja, – o je, – na klar usw. Auf jeden Fall ein gelungener Abend und Vieles haben wir gelernt, wurden gleichzeitig angeregt zum Weiterdenken.
Herr Uhle gestaltete einen Abend über das Leben und Wirken von Kreuzkantor Rudolf

Mauersberger (1889-1971) – auch mit vielen musikalischen Beispielen – eine Würdigung zu dessen 130. Geburtstag.
Ein besonderer Tag war die Fahrt nach Kaprun, zum riesigen Staudamm mitten in der Bergwelt. Eine Meisterleistung der Ingenieure und eine Knochenarbeit für tausende Männer, die unter einfachsten und schwierigsten Bedingungen gearbeitet haben.
Als Gegenstück zum Bauwerk aus Menschenhand erlebten wir noch die „Krimmler Wasserfälle“ – die größten in Österreich und vielleicht sogar in Europa. Hier Natur pur. Über 385 m stürzt das Wasser in die Tiefe.
Dies alles ist nur ein kleiner Auszug von dem Erlebten.
Als dann der Abschied kam, waren alle von Herzen dankbar und glücklich. Ohne Unfall oder sonstige Schwierigkeiten durften wir, nach acht tollen Tagen, die wir bei Sonne und Regen erlebt hatten, gesund die Heimreise antreten.
Doch man kommt gerne wieder nach Hause, denn auch unsere Heimat ist ja ein Kleinod und im nächsten Jahr gibt es, so Gott will, ein Wiedersehen und gemeinsames Reisen. (02.12.2019)

Regina Wittstock

Information: Die nächste Embach-Senioren-Freizeit ist bereits geplant: 26.9.-3.10.2020,
(Anmeldung ab 1.3.2020 in den Kirchgemeinde-Büros). (02.12.2019)

Pfarrer Dr. Beyer

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