Gemeindeleben Kirchspiel

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Was kann man in dieser Hitze tun? – Radrüstzeit vom 18. bis 22. Juli 2022

Jugendliche unserer Gemeinde machten sich für fünf Tage auf den Weg, um die Lausitzer Seenplatte in der Sommerhitze zu fühlen. Die Radtour war für den Froschradweg geplant, jedoch zog es uns unentwegt ins Wasser, deshalb radelten wir von einem See zum anderen. Sehr zu empfehlen und ganz leicht nachzutun. Mit dem Zug ging es nach Görlitz, die Stadt und die Synagoge lagen auf dem Weg zum Quitzdorfer See. Baden war darin nicht möglich, gleich nebenan lag der Kaolinschachtsee, der die nötige Abkühlung verschaffte. Von da radelten wir in unerträglicher Hitze zum Bärwalder See – herrlich kühl. Natürlich wollte niemand da weg. Unangemeldete Gäste mussten 9:00 Uhr den Platz räumen – sehr vorteilhaft, denn der Silbersee wartete auf uns. Dort wurden wir mit einem wunderbaren Essen versorg, denn einer der Truppe hatte sich den Arm gebrochen und kam uns mit seinen führsorglichen Eltern besuchen. Unsere Bäuche waren danach gefüllt – vielen Dank Familie Förster! Vor den Toren Kamenz lagerten wir „im“ Deutschbaselitzer Großteich – naja – Teich! Vor der Rückfahrt erklommen wir mit den Rädern den Hutberg und wurden mit einer Aussicht belohnt. Von da an ging es zurück mit dem Zug. (30.08.2022)

Kerstin Wrana – Gemeindepädagogin

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Gottesdienst am Wilisch

Trotz zunächst schlechter Wetterprognose in der Vorwoche des Pfingstwochenendes sind wir voller Vorfreude auf eine Wieder- auflage des Wilisch-Gottesdienstes; gilt er doch als ein über die Gemeinde Kreischa heraus verbindender, immer wieder gut besuchter Höhepunkt im kirchlichen Gemeindeleben.
Wir, das sind ein Großteil der Kreischaer Kirchgemeindevertretung, machen uns weit vor den ersten Wanderern mit einem zufriedenen Blick zum nur noch leicht bewölkten Himmel auf den Weg.
40 Bänke müssen aufgestellt werden, das Kreuz und der Altar vorbereitet sein; nicht zu vergessen die Stromversorgung für Mikrofon und Lautsprecher. Ruckzuck sieht alles einladend aus, sodass sogar noch Zeit für ein gemeinsames Frühstück in der Ruhe des beginnenden Tages bleibt. Dabei gilt ein besonderes Dankeschön der Firma Worm für die Bereitstellung der Bänke, Martin Tömel für jede Menge Arbeitseinsatz im Vorfeld und an Thomas Hertel für technisches Equipment.
Gegen 9:15 Uhr erreichen erste Wanderer, sogar Fahrradfahrer, Ältere und Jüngere, Familien mit Kindern, eben jede Menge Einwohner, aber auch Besucher der Region unseren Gottesdienstplatz oberhalb der ehemaligen Wilischbaude. Die Posaunenchöre stimmen ihre Instrumente, letzte Vorbereitungen finden einen gelungenen Abschluss.
Rund 240 Besucher dürfen wir zählen, alle frohen Mutes und in bester Feiertagsstimmung. Wir feiern Gottesdienst! Gottesdienst am Pfingstmontag im Zeichen des Heiligen Geistes, in wunderbar grüner Natur, bei bestem Sonnenschein mit Bläsermusik und Gemeindegesang.
Wir hören vom Sprechen und Verstehen, vom Meinung teilen und Zuhören können. Wir singen vom Geist der Wahrheit und der schönen Gartenzier. Und wir dürfen Zeuge sein einer bekennenden Liebe, die heute am Pfingstmontag ihren 10. Hochzeitstag feiert. Was für ein Fest!
Am Ende dieses friedlichen und freudvollen Vormittages sind wir dankbar und beseelt. Dankbar für ein gemeinsames Erlebnis ohne Coronaeinschränkungen, dankbar für ein DRK-Team vor Ort, welches – Gott sei Dank- nur stiller Zuhörer war; für gute Gespräche und gelebte Gemeinschaft, für zahlreiche Musiker, für helfende Hände beim Abbau und ein Gefühl, das in die neue Woche trägt und hoffentlich noch lang vorhält: Schön war es wieder!
Damit einhergehen schon heute das Versprechen und die herzliche Einladung zum nächsten Wilisch-Gottesdienst am 29. Mai im kommenden Jahr!
Kommen Sie gut durch die Zeit!

Uta Sendner-Abendroth, im Namen der Kirchgemeindevertretung Kreischa (Juni 2022)


Erlebnistage 2022 „Klein, aber oho“, der 12jährige Jesus

Was für herrliche Tage durften wir erleben. Das Wetter war wie jedes Jahr durchwachsen, kalt und regnerisch. Der Stimmung gab es keinen Abbruch. Viele halfen mit und es entstand ein Gottesdienst, der eindrücklich und nachhaltig war. Die Kinder singen gern die Lieder, erinnern sich an die Tage zurück und sind sich einig: Wir sind nächstes Jahr wieder dabei!

Bericht von den Erlebnistagen von Marlene Schemainda und Selma Gemeinhardt

Liebe Gemeinde, wir möchten Ihnen von den Erlebnistagen erzählen. Als erstes trafen wir uns am Donnerstag um 18:00 Uhr, um unsere Zelte aufzubauen. Manche unserer Zelte sind gefühlte Wolkenkratzer, und meistens mussten die Eltern sie aufbauen.

Der Beginn war in der Scheune, dort wurden wir in Gruppen eingeteilt. Zum Abendbrot gab es eine Nudelsalat-Ausstellung. Und als alle in den Betten lagen, war es immer noch ziemlich laut. Es wurde oft Werwolf gespielt.

Am nächsten Morgen waren die Jungs schon um 5:00 Uhr wach, und auch die Vögel waren sehr laut. Beim Frühstück gab es ein Marmeladen-Drama (weil eine bestimmte Marmelade fehlte). Nach dem Frühstück begann die erste Chorprobe mit Sport.

Danach waren wir im Hains baden. Unglücklicherweise ist Herr Beyer ins Wasser gefallen. Die Hin- und Rückfahrt sind wir mit dem Bus gefahren. Merkwürdigerweise ist niemand verloren gegangen. Hin und wieder wurde auch auf der Schaukel im Pfarrgarten geschaukelt. Zum Abendbrot gab es über dem Feuer gekochte Suppe.

In der Nacht vom Freitag zum Samstag herrschten gletscherkalte Temperaturen. Da es auch noch

regnete, standen manche Zelte im Wasser. Im Eingang der Scheune herrschte großes Schuh-Chaos.

Die nächste Nacht sollte es wieder kälter werden, daher mussten die Isomatten und Schlafsäcke in die Scheune verlegt werden. Wir haben dann auch in der Scheune gefrühstückt und noch zweimal geprobt.

Am Samstag Abend gab es Pizza aus dem Backofen. Danach gingen wir in die Scheune schlafen.

Das waren unsere Erlebnistage. (Juni 2022)

Das ist das Fest
Hosianna
Der Morgenstern
Du, Gott, bist Herr
Gott ist da
Die Suche
Staunen
Segne uns, o Herr
Der Morgenstern (Zugabe)
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Jungschar einmal anders

Die Stadt Rabenau beteiligte sich am 14. Mai am „Tag des Wanderns“ und wir wanderten mit. Zehn Stationen luden groß und klein ein, kleine Aufgaben zu lösen, das eigene Wissen zu erweitern, zu spielen und Kulinarisches zu verspeisen. Die Jungschar unserer Kirchgemeinden nahmen an der Wanderung teil. Der Rundweg um Rabenau war kurzweilig und interessant.

Kerstin Wrana (Mai 2022)

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