Gemeindeleben

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Seniorenfahrt nach Embach/Österreich 2019

Es wurde geladen – – Und wir kamen gerne!
43 Frauen und Männer starteten am 21.9.2019 in aller Frühe in unser Nachbarland Österreich. Am Horizont wurde es langsam hell und ein sonniger Tag kündigte sich an. Wie herrlich ist es, so in den beginnenden Morgen zu fahren. Unser Ziel war das kleine Bergdorf Embach im Salzburger Land, Nähe Zell am See. Es liegt auf einem Plateau, auf 1013 m Höhe, mit 1.500 Einwohnern. Vielen von der Gruppe ist es seit über 20 Jahren bekannt und natürlich v.a. das schöne Quartier „Embacher Sporthotel“. Hier wurden wir nach 10 stündiger Fahrt herzlich empfangen, und nachdem jeder sich frisch gemacht und sein Zimmer in Beschlag genommen hatte, ging es zu einem üppigen Abendessen. Wie sehr wurden wir in den kommenden Tagen verwöhnt, mit leckeren Speisen, guten Getränken und freundlichen Bedienungen.
Unsere beiden Pfarrer, Herr Uhle und Herr Beyer, hatten alles gut geplant, und so starteten wir am Sonntag zu einem Ev. Gottesdienst nach Bischofshofen. Eine kleine, einfache Kapelle empfing uns, wir hörten eine sehr gute Predigt, und wir haben natürlich tüchtig gesungen. Im Anschluss an den Gottesdienst überraschten uns die Frauen der Gemeinde draußen mit Kaffee und Kuchen, und es wurde viel erzählt, stellte sich doch heraus, dass verschiedene Leute dieser Gemeinde persönliche Verbindungen nach Dresden hatten.
Nach der Stärkung brachte uns unser Busfahrer Helmut sicher zum Jägersee, und wir konnten uns beim Rundgang endlich einmal die Füße vertreten. Nach dem reichlichen Abendessen gab es die traditionelle Vorstellungsrunde, die immer recht interessant ist, da wir uns untereinander mehr kennenlernten. Das tut einer Gruppe stets gut.
Nach einer erholsamen Nacht trafen alle, wie jeden Morgen in der Woche, pünktlich zum Frühstück ein, dem sich dann eine kleine Andacht anschloss, stellten wir uns doch immer unter den Segen des Herrn. Auch der regelmäßige Frühsport durfte nicht fehlen – ein herzliches Dankeschön an die uns begleitende Ärztin, Frau Dr. Schöne.
In den folgenden Tagen lernten wir die nähere und weitere Umgebung kennen und liefen mal nach „Maria Elend“, mal zum „Pilzegg“, oder um den Ort zu „Omas Laden“ usw. Petrus meinte es nicht sonderlich gut, er verwöhnte uns nicht übermäßig mit Sonnenschein. Aber auch bei Regen oder Nebel kann man Freude haben. So ging es am Montag Nachmittag bei ausgiebigem Regen nach Mittersill ins „Nationalparkmuseum“, hochinteressant und man lernte die Natur in ihrer Vielseitigkeit kennen.
Am Dienstag fuhr unser Bus zunächst nach Hallstatt (Hall weißt immer auf Salz hin), ein von Chinesen über-laufendes Städtchen, an dem wunderschönen Hallstädter See gelegen, umgeben von einer großartigen Bergwelt (Dachstein). Weiter ging es zum Gosausee und mit dem Lift zur Sonnenalm. Hier bot sich uns bei schönem Wetter ein überwältigender Anblick. In der Nacht hatte es auf den Höhen leicht geschneit und so blickten wir über grüne Almen und schroffe Felswänden hinauf zu den schneebedeckten Gipfeln.
Zu diesen Reisen gehören auch stets ein Vormittag mit „Bibelarbeit“ und Spielabende, Theateraufführung und Vorträge. Einen besonderen Abend bescherte uns Herr Beyer mit einem „Österreichabend“. Wir waren alle voller Erwartung, wurden dann aber überrascht und gefordert, denn Herr Beyer hatte ein Quiz vorbereitet mit Fragen zur österreichischen Geschichte. O, wie qualmten da unsere Köpfe, und so manches, was man einmal wusste, war vergessen. Und so hörte man dann – ach ja, – o je, – na klar usw. Auf jeden Fall ein gelungener Abend und Vieles haben wir gelernt, wurden gleichzeitig angeregt zum Weiterdenken.
Herr Uhle gestaltete einen Abend über das Leben und Wirken von Kreuzkantor Rudolf

Mauersberger (1889-1971) – auch mit vielen musikalischen Beispielen – eine Würdigung zu dessen 130. Geburtstag.
Ein besonderer Tag war die Fahrt nach Kaprun, zum riesigen Staudamm mitten in der Bergwelt. Eine Meisterleistung der Ingenieure und eine Knochenarbeit für tausende Männer, die unter einfachsten und schwierigsten Bedingungen gearbeitet haben.
Als Gegenstück zum Bauwerk aus Menschenhand erlebten wir noch die „Krimmler Wasserfälle“ – die größten in Österreich und vielleicht sogar in Europa. Hier Natur pur. Über 385 m stürzt das Wasser in die Tiefe.
Dies alles ist nur ein kleiner Auszug von dem Erlebten.
Als dann der Abschied kam, waren alle von Herzen dankbar und glücklich. Ohne Unfall oder sonstige Schwierigkeiten durften wir, nach acht tollen Tagen, die wir bei Sonne und Regen erlebt hatten, gesund die Heimreise antreten.
Doch man kommt gerne wieder nach Hause, denn auch unsere Heimat ist ja ein Kleinod und im nächsten Jahr gibt es, so Gott will, ein Wiedersehen und gemeinsames Reisen. (02.12.2019)

Regina Wittstock

Information: Die nächste Embach-Senioren-Freizeit ist bereits geplant: 26.9.-3.10.2020,
(Anmeldung ab 1.3.2020 in den Kirchgemeinde-Büros). (02.12.2019)

Pfarrer Dr. Beyer

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Himmelfahrtsgottesdienst 2019

Ungefähr 200 Menschen von allen Gemeinden rings um die Babisnauer Pappel trafen sich am 30.05. zum hier traditionellen Himmelfahrts‐ Gottesdienst bei herrlichstem Wetter. Musikalisch begleitet vom Posaunenchor, war das zentrale Thema: „Wo wohnt Gott?“
Im Himmel? Auf der Erde? In Kirchen? Auf der Straße? Im Menschen?

Pfarrer Dr. Grabner beantwortete diese Frage in der Predigt mit klaren Worten: Gott wohnt in Menschen, in unserem Nächsten, im Leidenden, im Obdachlosen, im Ausländer, im Verfolgten, im Menschen in seelischer Not… Gott wohnt auch in mir selbst, will in mir wohnen ‐ lasse ich das zu? Wer hat von mir Besitz ergriffen? Wer oder was regiert meine Gedanken, mein Gewissen, mein Verhalten? Gott wohnt auch in Kirchen, Gemeinden, Gemeinschaften, in Tempeln, wenn wir ihn dort einlassen, seine Liebe durch uns wirken lassen!
Nach der geistlichen Stärkung, gab es auch wieder die Kulinarische von den Possendorfern.
Danke an alle Beteiligten, vor und hinter den „Kulissen“ für den sehr guten Gottesdienst, für Gemeinschaft, für Singen, Gebete, Gespräche, Essen, Bänke, Musik, Technik, Liedblätter, Kollekte…
Ja, Gott W O H N T E unter uns!

(02.12.2019)

Annemarie Würzberger

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Aus dem Kirchenvorstand

In den vergangenen Monaten hat der Kirchenvorstand zwei „große Brocken“ bewältigen können.
Zum einen wurden Regelungen für die Pflege und Erhaltung unserer Gebäude und Freiflächen getroffen. Dies war notwendig geworden, weil es auf diesem Gebiet einige personelle Wechsel gab und die Gepflogenheiten in den einzelnen Gemeinden unseres Kirchspiels doch sehr verschieden waren. Durch die neuen Regelungen konnte auch finanziell ein fairer Ausgleich geschaffen werden.
Zum anderen wurde eine Liste für Bauvorhaben und Anschaffungen erstellt, die nach Dringlichkeit geordnet ist. Freie Mittel werden nun nach dieser Liste eingesetzt. Auf diese Weise konnten ein weiteres Keyboard, zwei Beamer, Stühle und Tische in Kreischa und Seifersdorf angeschaft werden. Der Parkplatz an der Kirchenscheune in Seifersdorf soll ebenso neu gestaltet werden wie die Einfahrt zum Pfarrhaus Rabenau. Die Bündelung der Kräfte des Kirchspiels machen das möglich. So können Vorhaben umgesetzt werden, die sonst immer wieder hätten verschoben werden müssen.

Dr. Martin Beyer

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Familienrüstzeit 2019

Menschen mit Behinderung – das war das Thema der diesjährigen Familienrüstzeit.
Sechs Familien aus Hänichen, Kreischa, Saida, Kautzsch, Quohren und Lungkwitz, Pfarrer Martin Beyer und Gemeindepädagogin Kerstin Wrana fanden sich zwischen dem 25. und dem 27. Januar in der Jugendherberge Jägerhütte in Zinnwald zusammen. Unser Ausgangspunkt war die Geschichte von der Heilung des Taubstummen aus dem Evangelium nach Markus.
Wir tauschten uns darüber aus, wo wir in unserem Leben Menschen mit Behinderungen begegnen. Wir überlegten und probierten aus, wie es sich anfühlen könnte, seine Sinne nicht wie die `normalen` Menschen zur Verfügung zu haben. Und was es für einen Behinderten bedeuten würde, wenn sich dieser Zustand plötzlich ändert. Oder wie man mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen, die jeden jederzeit ereilen können, leben kann. Diese Themen sprachen uns an, es entwickelte sich schnell ein reger Austausch. Ich habe viele gute Gedanken aus den Gesprächen mitgenommen.
Wir verbrachten gemeinsam eine sehr schöne Zeit in Zinnwald. Wir ließen uns mit reichlichem Essen aus der Küche verwöhnen. Der Wintersport mit Rodeln, Schneeballschlachten und Ski laufen kam ebenfalls nicht zu kurz. Kein Wunder – Zinnwald war verschneit wie schon lange nicht mehr. Zwischendurch und bis spät abends saßen wir gemütlich beisammen: redeten, spielten, sangen, strickten. Am Sonntag besuchten wir einen Familiengottesdienst in Zinnwald, den Pfarrer Beyer hielt. Viele freuen sich schon auf die nächste Rüstzeit im kommenden Jahr.

Matthias Wolf

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Bericht über die Friedensdekade 2018

Im November fand die Friedensdekade in unserem Kirchspiel statt. An drei Abendgebeten wurde die drohende Kriegsgefahr dargestellt und die grausame Qualität neuer militärischer Systeme. Wie können wir für Frieden eintreten? Wir können in unserem Lebensumfeld versuchen, den Frieden zu leben, wir können eine Sprache und Denkweise des Friedens üben statt anderen den Kampf anzusagen, schlagkräftige Worte zu nutzen oder auf die Barrikaden zu gehen. Sicher gibt es auch Möglichkeiten, in unserer Gesellschaft mit zivilem Widerstand gegen Aufrüstung und Waffenhandel einzutreten.
An drei Abenden ging Herr Pfarrer Dr. Beyer auf das Ende des 1. Weltkrieges ein. Er stellte an einem Abend in Seifersdorf die Dimension dieses Krieges dar und die damit verbundenen Konsequenzen. Viele Verträge, Grenzverschiebungen und ungelöste Konflikte dieser Zeit haben  Auswirkungen und Folgen bis heute und waren auch der Grund für den Ausbruch des 2. Weltkrieges.
Ein Film in Oelsa zeigte den Anfang des Krieges und an Hand von Einzelschicksalen, wie schnell die anfängliche Euphorie in Grauen und Verderben umschlug. Leider war diese Veranstaltung sehr gering besucht.
Ein wichtiges Thema war die Bedeutung der Kriegerdenkmale aus der Zeit nach dem 1. Weltkrieg für uns heute. In einer Podiumsdiskussion in Kreischa wurde von Experten darüber nachgedacht, wie lange Mahnmale ihre Gültigkeit haben und welche Inhalte sie vermitteln.
Beim Bußtagsgottesdienst in Kreischa, von Kirchenmusik passend begleitet und von einem Anspiel der JG unterstützt, standen die Glasfenster der Kirche im Mittelpunkt, die die gefallenen Soldaten ehren. Die Predigt fasste die Überlegungen der Veranstaltungen zusammen. Dem sinnlosen Leiden und Sterben in einem Krieg sollte nicht ein Sinn verliehen werden. Es ist ein Schein-Sinn, der den Krieg verlängert und das Sterben glorifiziert. Es ist an uns, zu erkennen, wo wir für militärische Ziele manipuliert werden. Wir haben einen Gott des Friedens und können daraus immer wieder unsere Kraft schöpfen, Feindseliges zu erkennen.

Christine Werner

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Dem Himmel näher ‐ Seniorenrüstzeit Embach 2018

Vom 22. bis 29. September 2018 verbrachten wir sehr schöne sonnige Tage in Embach, südlich von Salzburg. Danke für diese von Pfarrer i.R. Gerhardt Uhle und Pfarrer Dr. Martin Beyer vorbereitete und begleitete Reise, sowie die Betreuung durch Frau Dr. Schöne.
Der Bus fuhr, wie jedes Jahr von Kreischa, über Laubegast und Leuben direkt nach Embach zum von der Familie Unger geführten Sporthotel mit Schwimmbad.
Die 25. Reiserüstzeit nach Embach bescherte uns besonders schönes sonniges Wetter. Nach Frühstück, Morgenandachten und Frühsport startete unser Bus nach Zell am See mit Schmittenhöhe, Richtung Hochkönig, nach Bad Mittendorf mit Taublitzalm, nach Ramsau mit Dachstein und zum Fuß des Großglockner (3798m). Je nach Wanderfreudigkeit und Bedürfnissen fanden sich Gruppen zusammen. Die Zeit verging wie im Flug, es wurde viel gesungen und die Zeit nach dem Abendessen im Hotel war durch Spiele, eigenes Theaterstück, eine Buchlesung und einen Bildvortrag über Kanada kurzweilig.
Es waren wieder sehr schöne, stärkende Tage in christlicher Gemeinschaft.
Die nächste Fahrt findet in der letzten Septemberwoche 2019 statt, darauf freue ich mich schon.

Elvira Bialluch

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Herbstwanderung 2018

Start in Naundorf am Buswendeplatz (Foto: Wrana)

Über Feld und Wiese nach Freital (Foto: Wrana)

Wer ist wer-wo kommst du her? (Foto: Wrana)

JG-Helfer (Foto: Wrana)

Kletterbaum (Foto: Wrana)

Freital-Windberg (Foto: Wrana)

Wandern von Kirche zu Kirche

Zum Beginn der Herbstferien machten sich 27 Kinder und Jugendliche aus unserem Kirchspiel auf, um von Kirche zu Kirche zu wandern, das herrliche Herbstwetter zu nutzen und mehr als zu genießen. Das erste Ziel führte von Naundorf nach Freital, um im Gemeindehaus Deuben auf Isomatten und im Schlafsack zu schlafen. Gekocht wurde selbst und alles was jeder so brauchte, wurde in Taschen von den Eltern an den Schlafort gebracht. Am nächsten Tag ging es durch den Rabenauer Grund zu Fuß und per Bahn nach Dippoldiswalde. Die Wanderung war durch Wasserspiele, Gespräche, gemeinsames Essen, Lachen und Entdeckungen kurzweilig und ließ die Zeit schnell vergehen. Natürlich gab es wunderbare Erlebnisse: Die Weißeritz zog bei diesem Wetter jeden an. Manch mutiger musste über Steine springen, um ins Wasser zu rutschen. Es wurde gespritzt und getrocknet, gelaufen und gesungen. Die Fahrt mit der Weißeritztalbahn war eingeplant. Es war klar, dass ist etwas Besonders und kostet… Der Schaffner, ein sehr kinderfreundlicher Mann, machte den Preis so rund, dass für alle zwei Eiskugeln in Malter heraussprangen und die bequeme Fahrt verlängert werden konnte. Müde und fußlahm kamen alle am Ziel an. Dort warteten 33 Kinder aus zwei anderen Gemeinden, die aus anderen Richtungen nach Dippoldiswalde wanderten. Der Nachtwächter führte die Kinder, nach dem Kochen über offenem Feuer, durch die Stadt. Dippoldiswalde ist unter Sternenhimmel ganz anders zu erkunden, als bei Tageslicht. Der Höhepunkt des Wochenendes war der gemeinsam ausgestaltete Gottesdienst. Danach wurden alle froh und glücklich an ihre Eltern übergeben. Mit etwas Aufwand und trotzdem ganz einfach, konnte die Ferienzeit mit einem Wandererlebnis begonnen werden.

Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben. Ein besonderes Dankeschön gilt den Jugendlichen, die die Kinder begleitet haben und für Abwechslung sorgten.

Kerstin Wrana

An der Weißeritz (Foto: Wrana)

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Paddelrüstzeit 2018

Am 30. Juni sind wir, 10 Jugendliche aus unserem Kirchspiel, nach Mirow in die Mecklenburgische Seenplatte gefahren. In Mirow haben wir 14 Jugendliche aus Leipzig getroffen und kennengelernt. Jeden Tag bauten wir unsere Zelte auf und ab, bestückten die Boote mit unseren Sachen, Lebensmitteln für mehrere Tage, den Kochern, den Töpfen und was sonst noch nötig war, und paddelten über 14 Seen.

Es war so heiß, dass wir dachten, das halten wir keine Woche aus. Als wir am ersten Tag nach ca. 5 ‐ 6 Stunden am Ziel ankamen, waren wir alle
ziemlich fertig. Eigentlich war unser Tagesablauf jeden Tag der gleiche. Ab dem zweiten Tag haben wir Booteversenken gespielt. Das war das, was uns am meistens Spaß gemacht hatte, egal ob wir zugeschaut oder mitgemacht haben.

Für den Abend wählten wir oft das altbekannte „Werwolf“ Spiel. Am 06.07.2018 kamen wir in Mirow wieder an, um von dort die Heimreise anzutreten.

Alisa Kutz

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Jungscharradtour 2018

Das letzte Treffen vor der Sommerpause für die Jungschar, führte uns durch unser Kirchspiel. Eine „SternRadTour“ begann für die Teilnehmenden in Kreischa oder in Rabenau. Das sommerliche, heiße Wetter meinte es zu gut. Es war unerträglich heiß. Niemand beschwerte sich, jeder nahm es auf seine Weise hin, so dass wir sehr gut über Berg und Tal radelten. Unsere vereinte Fahrt sollte uns von der Barbarakapelle nach einer Andacht nach Paulsdorf führen. Herr Beyer fragte treffend: Sind wir bereit, so wie Abraham, ohne Ziel zu starten? Im Nachhinein waren sich alle einig, wenn der Klettergarten in Paulsdorf nicht gelockt hätte, hätte es sicher Schwierigkeiten mit der Motivation für diese Radtour gegeben.

Im Klettergarten (Foto: Dr. Beyer)

Irgendwie brauchen wir ein Ziel, wo wir ankommen können. Nachdem der Klettergarten ausgiebig genutzt wurde, beschlossen wir, gemeinsam über Rabenau, Possendorf nach Kreischa zurück zu fahren. Bevor der große Regen am Samstag, 9.6. anfing, waren alle wohlbehütet wieder zu Hause angekommen.

Radtour der Jungschar durch das Kirchspiel (Foto: Dr. Beyer)

Kerstin Wrana

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Erlebnistage 2018

Die Schlauchbootflotte (Foto: Wrana)

Am Himmelfahrtswochenende trafen sich 25 Kinder aus unserem Kirchspiel, um bei den Erlebnistagen im Pfarrgarten Kreischa dabei zu sein. Das Thema WASSER DES LEBENS begleitete alle durch das Wochenende. Bei schönstem Wetter wurde auf der Elbe gepaddelt, Paddel verloren und vor lauter Eifer zerbrochen. Die heimlich mitgebrachten Spritzpistolen sorgten für sehr viel Spaß. In Kreischa wieder angekommen wurde ein Feuer gemacht, welches das ganze Wochenende brannte. Die Kinder kochten, zelteten, spielten, sangen, probten für den Familiengottesdienst und aßen wie die siebenköpfigen Raupen. Jugendliche aus Kreischa halfen und sorgten nicht nur bei den Kindern für Entspannung. Der am Wochenende entstandene Familiengottesdienst, war durch die Freude der Kinder, ihren Gesang und die schön gespielten kleinen Theaterstücke sehr gelungen. Müde und satt und voller Erlebnisse in der Gemeinschaft wurden alle an ihre Eltern übergeben. Vielen Dank allen, die geholfen haben, dass die Erlebnistage so stattinden konnten und mit ihren Beiträgen (Kuchen backen, kochen…) uns unterstützt haben. Vor allem Tim, Edgar, Moritz und Raphaela  ein großes Dankeschön!

Kerstin Wrana

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Veränderung in der Verwaltung

Über 29 Jahre lang war sie das „Gesicht“ der Kirchgemeinde Rabenau, war Anlauf und manches mal auch Angelpunkt für Anliegen und Aktivitäten. Im Laufe der Jahre kamen Aufgaben für Oelsa und Seifersdorf hinzu. Am 31. Juli 2018 nun scheidet Frau Gabriele Gauger aus dem kirchlichen Dienst aus. Im Gottesdienst am 22. Juli 2018 soll sie verabschiedet werden. Wir danken Ihr herzlich für die geleistete Arbeit und wünschen
ihr eine gesegnete neue Zeit.
Die Nachfolge ist im Augenblick noch nicht geklärt, und so suchen wir eine Person mit Liebe für die Gemeinde und Interesse an kirchlicher Verwaltung. Es handelt sich um eine Teilanstellung, deren Umfang noch festgelegt werden muss.

Interessenten wenden sich bitte an Pfarrer Dr. Beyer.

Pfarrer Dr. Beyer

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Landart – Konfiunterricht in und mit Gottes Schöpfung

Unsere Konfis der 7. Klasse waren im April in der Natur rund um Rabenau unterwegs. Was ist mir im Leben wichtig? Und was liegt mir auch für Zukunft am Herzen? Mit dieser Frage im Kopf entstanden kleine Kunstwerke. Das Material suchten wir uns in Gottes Schöpfung. Gemeinsam gingen wir durch unsere Ausstellung und erzählten einander, was uns wertvoll und lebenswichtig ist. Einige Beispiele haben wir fotografiert.

Landart der Konfirmanden (Fotos: Pfarrerin Kalettka)

Landart ist eine Kunstrichtung, die in den 1960iger Jahren in den USA entstand. KünstlerInnen benutzen nur Materialien aus der Natur und ihre Werke beziehen den Naturraum mit ein. Die Kunstwerke sind also nur draußen in der Natur zu besichtigen.

Pfarrerin Kalettka

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Familienrüstzeit 2018

Vor der Kirche in Zinwald (Foto: Dr. Beyer)

Das Wochenende vom 26. bis zum 28. Januar verbrachten 12 Erwachsene und 14 Kinder aus Kreischa und Bannewitz in der Jugendherberge Jägerhütte in Zinnwald. Gemeinsam mit Pfarrer Beyer, der zum ersten Mal dabei war, beschäftigten wir uns mit Begebenheiten aus dem Leben des Propheten Daniel aus dem Alten Testament. In Vorbereitung der Rüstzeit bekamen alle Familien die Aufgabe, ein Theaterstück (Thema: Daniel in der Löwengrube) einzuüben, das dann aufgeführt wurde. Herr Beyer sprach mit uns über einen Traum des babylonischen Königs Nebukadnezar, den Daniel mit Hilfe Gottes deutete. Es ging dabei um die Zukunft des Königreiches, überhaupt um die Vergänglichkeit aller hiesigen Mächte, im Vergleich zum Reich Gottes. Wir dachten darüber nach, welche Bedeutung Visionen für unser eigenes Leben haben, im
Sinne der Fragestellung: Wenn ich wüsste, dass …, dann würde ich …

Warum die Löwen David verschonten … (Foto: C. Löwe)

Die Kinder bastelten bunte Löwenmasken zur Ausgestaltung unseres Theaterstückes. In Vertretung von Kerstin Wrana sprach Raphaela Wohlfarth mit ihnen über Daniel – vielen Dank dafür an Raphaela! Das Tauwetter hatte noch einige Schneereste übrig gelassen. Diese nutzen wir zum Schlittenfahren. Außerdem wurden Iglus gebaut. Wir hatten viel Spaß dabei. Die Abende verbrachten wir bei Gesprächen und Gesang. Am Sonntag besuchten wir den Gottesdienst in Zinnwald. Diesmal waren wir zu Fuß unterwegs. In den Alltag nehme ich die Erinnerung an ein entspanntes und doch auch spannendes Wochenende mit und die Neugier, aus der Bibel noch mehr über Daniel zu erfahren.

Matthias Wolf

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